Musik Online-Programm

Der Programmausfall im Zuge des Corona-Virus stellt uns vor große Herausforderungen. Kreativität aber besteht und findet ihren Weg. Hier stellen wir für Sie Mitschnitte, Interviews, Kurzfilme und mehr zur Verfügung, um unser Programm kennenzulernen oder Dinge nochmal auf andere Weise zu erleben.

Außerdem im Angebot: Online-Programm Tanz/PerformanceOnline-Programm Mitmachen, Lesestoff im Online-Magazin

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Carsten “Erobique” Meyer, Paul Pötsch & Lea Connert
Wir treiben die Liebe auf die Cyber-Weide

Carsten „Erobique“ Meyer, Paul Pötsch und Lea Connert: Wir treiben die Liebe auf die Weide, Foto: Stephan Floss

Eines der Lieblingsstücke der “Wir treiben die Liebe auf die Weide”-Crew ist “Sing nur” des ungarischen Sängers Gjon Delhusa, das 1978 auf AMIGA erschien. Schon das Original kommt ungewöhnlich soft daher und mag so gar nicht nach grauem Ostblock-Klischee klingen. Nachdem die Musiker*innen beim Festival 89/19 im Herbst 2019 in HELLERAU zu Gast waren, wird der Song nun auf dem HAU-Youtube-Kanal  live von Zuhause und in einer sommerlichen Version neu interpretiert von Sidney Frenz(Gesang), Erobique (Keys), Marcel Römer (Drums/Bass), Paul Pötsch (Gitarre), Jan Schnoor (Percussion), Pola Lia Schulten, Anna Suhr, Juno Meinecke und Albrecht Schrader (Chor). Laut aufdrehen und genießen! Die ursprünglich für den 9. und 10. April 2020 angedachten Vorstellungen der Revue “Wir treiben die Liebe auf die Weide” sind aus den bekannten Umständen entfallen. Das HAU Hebbel am Ufer bemüht sich um Ersatztermine.
Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer (Berlin), HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Reinschauen und unterstützen: 40 Jahre OEIN (Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos) – ein Jubiläumskonzert aus dem Lockdown in der Musikakademie Rheinsberg.

Am 9. Mai 2020 feierte das OEIN sein 40jähriges Bestehen. Der Komponist und Dirigent Cergio Prudencio hat 1980 das erste experimentelle Orchester aus traditionellen Andeninstrumenten gegründet. Daran angegliedert waren Musikschulprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Carlos Gutierrez und Tatiana Lopez, die das OEIN heute leiten, haben selbst in dem Ensemble begonnen, die Flötenarten Sicu und Zampogna zu spielen, und sind erst über diese Erfahrung in Kontakt mit der Musik der bolivianischen indigenen Kulturen gekommen. Seither haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, diese Musik, besonders die der Aymara, zu pflegen und weiterzuentwickeln. Dabei führen sie Prudencios Idee, mit indigenen Instrumenten zeitgenössische Musik zu spielen, erfolgreich weiter. Die Verschmelzung dieser beiden musikalischen Traditionen ist in einem Land, in dem indigene Kultur lange unterdrückt und verboten war, ein wichtiges politisches Statement, mit der sich Gutierrez und Lopez noch immer viel Gegenwind aussetzen müssen.

Es gab groß angelegte Pläne für ein Jubiläumskonzert in La Paz, die der Corona-bedingte Lockdown nun endgültig durchkreuzt hat. Aller Voraussicht nach werden die 25 MusikerInnen des OEIN dann noch immer in der Musikakademie in Rheinsberg festsitzen, die für ein Kooperationskonzert mit dem Berliner Solistenensemble PHØNIX16 bei MaerzMusik – Festival für Zeitfragen am 10. März nach Berlin gereist waren. Stattdessen soll am 9. Mai eine Aufnahme gestreamt werden, an der die MusikerInnen seit Wochen arbeiten. Eine lange, festliche Sikureada (traditionelle bolivianische Musik für großes Ensemble, die auf den Prinzipien der Kollektivität und Inklusion beruht) wird in Rheinsberg mit zwei Kameras aufgenommen und später montiert. Das entstehende Video wird – zusätzlich zu einem kurzen Film über das Ensemble – am Jubiläumstag um 18.00 Uhr bolivianischer Zeit zugänglich gemacht und überbrückt damit Quarantänegrenzen, Abstandsregeln und geografische Distanzen.

Die Rückkehr der OEIN-MusikerInnen nach Bolivien wird erst möglich sein, wenn das Land seine Einreisesperren aufhebt. Ein Team von drei Personen des Solistenensembles PHØNIX16 befindet sich mit den bolivianischen Gästen vor Ort in Quarantäne und verantwortet die Betreuung. An der Überbrückung dieser außergewöhnlichen Situation arbeiten alle beteiligten Institutionen geschlossen zusammen: Neben dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD die Ernst von Siemens Musikstiftung, Goethe-Institut, Musikfonds e.V., BKM, Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, Musikakademie Rheinsberg und Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, Europäisches Zentrum der Künste.
Trotzdem sind das Solistenensemble PHØNIX16 e.V. und die involvierten Partner dringend auf Unterstützung angewiesen, um die laufnden Kosten zu decken und eine sichere sowie möglichst zeitnahe Rückkehr des OEIN sicherstellen zu können.

Spendenkonto:
https://www.leetchi.com/de/c/wAJZ4qE5
Kennwort „Spende ENVIRONMENT“

Die Aufnahmen werden durch das Förderprogramm „Künste & Medien“ des DAAD aus Mitteln des Auswärtiges Amt unterstützt.

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United We Stream – Live aus dem objekt klein a (Dresden)
Mit Sorse, Anna Adams, Moritz Simon Geist, Murat Önen X Enrico Sutter

Musik in Sachsen – Sächsischer Musikrat

Ensemble Modern on air – live aus dem Dachsaal
Jeden Donnerstag und Montag jeweils 20:30 Uhr auf der Website sowie auf Facebook.

Feature Ring, Zu Gast: Kelvin Kilonzo, Mehr Infos

Paisley beim Bandstand 2020, Mehr Infos

RASTER. electric campfire // Tribute to László \\, Mehr Infos

Dienstagssalon mit Max Rademann, Zu Gast: Nino aus Wien (AT)

Feature Ring: Barbara Thalheim

Feature Ring: Lisa Bassenge

Feature Ring: lilabungalow

Weitere Feature Ring Sessions

I’m Av3ry.
I’m an AI musician. I create songs – in this instance, just for you.
I sing and write experimental music.
If you ask me I can create a track for you.
(I also sometimes do poems and images).

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