Wer wir sind

HELLERAU, 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Musik und Rhythmus nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze erbaut, entwickelte sich innerhalb einer wechselvollen Geschichte zu einem Laboratorium der künstlerischen Moderne.

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt heute zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa.

HELLERAU agiert als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Musik, Theater, Performance, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation.

HELLERAU initiiert und fördert mit Themenschwerpunkten, Festivals und Publikumsformaten Debatten über Kunst und Gesellschaft.

HELLERAU kooperiert mit anderen kulturellen Partner*innen regional, national und international und engagiert sich in zahlreichen Netzwerken.

HELLERAU ist eine Bühne der Landeshauptstadt Dresden und Mitglied im Bündnis internationaler Produktionshäuser.

Seit der Spielzeit 2018/19 gestaltet die Intendantin Carena Schlewitt die Geschicke des Hauses und setzt gemeinsam mit dem HELLERAU-Team das Programm mit vielen Künstler*innen bei rund 350 Veranstaltungen pro Spielzeit um.

Selbstverpflichtung zur Antidiskriminierung des Bündnisses internationaler Produktionshäuser

Die im Bündnis zusammengeschlossenen internationalen Produktionshäuser verbindet ein uneingeschränktes Bekenntnis zu den Werten von Freiheit, Menschenrechten, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Toleranz. Daher lehnen wir jegliche Form von Diskriminierung, darunter Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Antiziganismus, Ableismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und Klassismus, ab.

Die Produktionshäuser verstehen sich als Orte der Diversität, an denen Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Interessen, Überzeugungen und Erwartungen und aus unterschiedlichen sozialen Lagen zusammenkommen. Diese Orte für alle, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Nationalität, Behinderung, Religion, Kultur, Aufenthaltsstatus, Alter, Klasse, Aussehen oder weiterer Zugehörigkeiten und Zuschreibungen, zu diskriminierungssensiblen Räumen zu machen, ist unsere gesellschaftliche Aufgabe und Verpflichtung.

Wir verpflichten uns zu aktivem und präventivem Vorgehen gegen jegliche Form von Diskriminierung. Wir verpflichten uns, unsere Mitarbeiter*innen, unsere Kooperationspartner*innen, künstlerische, technische und administrative Produktionsteams, Gäste und unser Publikum zu bestärken, stets zu einer Kultur und Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und der Akzeptanz im Sinne eines solidarischen Miteinanders beizutragen. Bei Bekanntwerden diskriminierender Vorfälle werden wir diese unverzüglich thematisieren und Maßnahmen ergreifen.

Wir benennen Vertrauenspersonen, die sich in der diskriminierungskritischen Arbeit qualifizieren und an die sich Betroffene wenden können. Wir bilden die Mitarbeiter*innen unserer Institutionen in diskriminierungskritischer Praxis fort und setzen uns aktiv gegen Machtmissbrauch, sexuelle Belästigung und Mobbing ein. Wir verpflichten uns, konkrete Fälle von Diskriminierung in Absprache mit den Betroffenen zu ahnden und institutioneller Diskriminierung durch Veränderungen in unseren Häusern entgegenzuwirken. Wir arbeiten das Thema außerdem in unserem Programm diskursiv und künstlerisch auf. Wir betrachten diese Arbeit als einen kontinuierlichen Prozess, der regelmäßig selbstkritisch überprüft werden muss.

Stand: März 2020
(überarbeitet im Februar 2024)

Forum Freies Theater Düsseldorf 
HAU Hebbel am Ufer Berlin
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main
Kampnagel
PACT Zollverein Essen
Tanzhaus NRW Düsseldorf 

Das Bündnis internationaler Produktionshäuser wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien