Barrierefreiheit

HELLERAU arbeitet daran, Barrieren zu reduzieren und somit weitere Zugänge für viele Menschen zu schaffen. Barrieren zu erkennen, sie zu benennen und nach Möglichkeit abzubauen, ist ein langfristiger Prozess. Ihre Rückfragen und Anregungen schicken Sie bitte per E-Mail an barrierefrei@hellerau.org.

Im Folgenden finden Sie Informationen zu unseren Angeboten für einen möglichst barrierefreien Besuch in HELLERAU.

Informationen in einfacher Sprache

Einfache Sprache und Gebärdensprache (DGS)

Einfache Sprache mit Ton

Schwerbehinderte ab 80 Prozent (GdB) und deren Begleitperson erhalten ermäßigten Eintritt. Bitte kontaktieren Sie dazu unser Besucherzentrum.
Um den Bedarf an Rollstuhlplätzen rechtzeitig planen zu können, buchen Sie bitte ein Ticket mit der Bezeichnung „Rollstuhlfahrer:in“, das an allen Vorverkaufsstellen und auf unserer Website erhältlich ist. Unser Besucherzentrum steht Ihnen bei Fragen gern unter + 49 351 2646246 oder ticket@hellerau.org zur Verfügung.

Straßenbahn

Der Ein- und Ausstieg ist mit Inanspruchnahme der in der Bahn vorhandenen Rampe möglich. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der ersten Tür einsteigen. Die Line 8 verkehrt im Regelverkehr mit Niederflurwagen.

Um das Festspielhaus HELLERAU mit der Straßenbahn zu erreichen, gibt es zwei Ausstiegsmöglichkeiten:

Haltestelle Festspielhaus Hellerau

Der Untergrund an der Haltestelle „Festspielhaus Hellerau“ ist mit Kies ausgestattet, der die Mobilität für Rollstuhlfahrer:innen einschränken kann. Eine ca. 6 cm hohe Bordsteinkante und die befahrene Hauptstraße müssen überquert werden. Es gibt keine Ampel. Von der Haltestelle „Festspielhaus Hellerau“ aus sind es ca. 330 Meter bis zum Festspielhaus. Der Weg ist zum Teil uneben und auf Grund von Schotterbelag nicht gut berollbar.

Haltestelle Heinrich-Tessenow-Weg

Um von der Haltestelle „Heinrich-Tessenow-Weg“ zum Festspielhaus Hellerau zu gelangen, folgen Sie dem Gehweg der Hauptstraße in Fahrtrichtung auf der rechten Straßenseite aufwärts. Der Weg von der Haltestelle bis zum Festspielhaus beträgt 550 Meter und ist somit länger, als von der Haltestelle „Festspielhaus Hellerau“, jedoch besser berollbar.

Parkplatz

Auf dem Gelände von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste finden sich ausreichend Parkplätze. Es gibt einen barrierefreien Parkplatz auf der linken Seite des Geländes vor dem Besucherzentrum. Der Weg von diesem Parkplatz zur Rampe ins Festspielhaus beträgt ca. 40 Meter. Beim Parkplatz befindet sich eine Klingel, die Sie betätigen können, sobald Sie eine Assistenz wünschen.
Ein weiterer barrierefreier Parkplatz befindet sich vor dem letzten Eingang des Westflügels in Richtung Festspielhaus.

Das Besucherzentrum befindet sich im Gebäude links neben dem Festspielhaus. Für einen möglichst barrierefreien Zugang zu unserem Besucherzentrum gibt es eine mobile Rampe. Diese Rampe wird von unseren Mitarbeiter:innen gerne für Sie bereitgestellt. Am Eingang gibt es außerdem eine Klingel, mit der Sie unsere Mitarbeiter:innen erreichen.

Das Festspielhaus ist über eine betonierte Rampe (Breite 140 cm) am linken Seiteneingang erreichbar.

Hier geht’s zum Geländeplan.

Im Festspielhaus

Das gesamte Erdgeschoss ist barrierefrei. Der Große Saal, Nancy-Spero-Saal, Dalcroze-Saal, das Musikzimmer, die Seitenbühne Ost und die LAGO bar + kitchen (Türen alle 210 cm breit) sind für Rollstuhlfahrer:innen problemlos erreichbar. Das 1.OG des Festspielhauses ist nur über die Treppenaufgänge zu erreichen und somit nicht barrierefrei. Im 1.OG befinden sich das Studio und der Ecksalon Ost sowie das Studio und der Ecksalon West.

Barrierefreies WC

Ein barrierefreies WC (Türbreite 101 cm) finden Sie im Erdgeschoss, Foyer West. Die Kabinen der restlichen Toiletten haben eine Breite von 60 cm.

Räume kennenlernen

Um sich vorab schon einen Eindruck unserer Räumlichkeiten zu machen, können Sie sich auf unserer Website in unserer digitalen 360°-Ansicht über das Gelände und durch die Räume des Festspielhauses bewegen und sich vorab orientieren.

HELLERAU Außenansicht

HELLERAU Foyer

HELLERAU Großer Saal

HELLERAU Dalcroze-Saal

HELLERAU Nancy-Spero-Saal

In Zusammenarbeit mit Gravity Access Services Berlin bietet HELLERAU bei verschiedenen Veranstaltungen Audiodeskriptionen und Tastführungen – sog. Haptic Access Tours.  

Um einen Überblick über die Veranstaltungen mit Audiodeskription zu bekommen, können Sie unseren Filter „Audiodeskription“ in unserem Spielplan verwenden.  

Die Audiodeskription bietet Zugang zu den visuellen Elementen – Handlung, Kostüme, Schauplätze, Gesten, Mimik, Objekte und anderen visuellen Kommunikationselementen – einer Tanzvorstellung und Performance.  

Audiodeskription ist eine Live-Audiospur, die von einer/m professionellen Audiobeschreiber:in über ein kabelloses Headset-System für Zuschauer:innen mit Sehbehinderungen gesprochen wird.  

Gravity’s Team von Audiobeschreiber:innen besteht aus professionellen Tänzer:innen und Schauspieler:innen, die von Jess Curtis geschult wurden, um die bedeutsamen visuellen Details einer Aufführung, die für Zuschauer:innen mit Sehbehinderungen unzugänglich wären, klar und ansprechend zu beschreiben. 

Haptic Access Tours (20-30 Minuten) sind Live-Führungen vor der Vorstellung, die es den Besucher:innen ermöglichen, den Raum, die Darsteller:innen, die Kostüme und Objekte sowie die wichtigsten Bewegungselemente einer Aufführung durch Berührung und eigene Bewegung zu erleben.  

Gravity Access Services Berlin: audio description and access management wird unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz 

 

Sollten Sie Fragen zur Zugänglichkeit einzelner Stücke unseres Programms haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Bitte schreiben Sie uns Fragen, die für ihren Besuch wichtig sind an barrierefrei@hellerau.org. Die zuständigen Kolleg:innen helfen Ihnen gerne weiter.

Die Dauerausstellung „HELLERAU – Die Idee vom Gesamtkunstwerk“ befindet sich zum größten Teil im 1.OG des Besucherzentrums und ist nur über die Treppe zu erreichen und somit nicht barrierefrei. Der Deutsche Werkbund und HELLERAU bemühen sich eine digitale Version der Ausstellung zu realisieren.