Revolution no. 1: ‘The Torus of Revolution’ (2020)

Shiva Feshareki (GB)

Musik 2021/22 Happy New Ear

 

 

Live-Solo für 360° Elektronik und Architectural Speaker Sculpture

„The Torus of Revolution“ ist das erste Stück aus „Liquid Architecture“, einer neuen Kompositions-Reihe von Shiva Feshareki. Die Anordnung der Lautsprecher und das Sounddesign erzeugen einen Torus aus sich im Raum drehenden Klängen, der als immersive Klangskulptur fungiert. Während das architektonische Design der Musik fixiert ist, wird das Material darin live komponiert, im Augenblick. Indem die lebendige Energie des Raumes gefühlt wird, entsteht eine wahrhaft dreidimensionale Komposition. Ein wesentliches Element der Arbeit besteht darin, originale elektronische und orchestrale Kompositionen bei der Aufführung elektronisch zu transformieren, um einen kontinuierlichen Bewegungszustand in Ort und Zeit zu erzeugen.

Am 6. November 2020 sollte das Festival 4:3 mit BLACKBOX eröffnet werden, einem Konzertprogramm in drei Teilen, unterstützt vom MUSIKFONDS: Robert Henkes Projekt „CBM 8032 AV“ (2019) für 5 Computer, Enno Poppes Komposition „Rundfunk“ (2018) für 9 Synthesizer und die Uraufführung einer neuen Spatial-Komposition von Shiva Feshareki. Alle Projekte verbindet eine besondere Neugierde auf aktuelle wie „historische“ Techniken der elektronischen Musik, auf die Besonderheiten faszinierender „Blackboxes“ wie Synthesizer oder Computer.

Leider konnte das Programm nicht wie geplant in HELLERAU stattfinden: „CBM 8032 AV“ war im Oktober 2021 zu Gast, „Rundfunk“ ist für den 22.01.2022 und Shiva Fesharekis neues Werk für den 11.03.2022 im Rahmen der HYBRID Biennale Pre-Show geplant.

ohne Sprache 

Dauer: ca. 40 Min. 

Immersive Sound Engineer: Christian Duka

Ambisonic Software Developer: Serafino Di Rosario und Mario Buoninfante (Auditif)

Die Veranstaltungen „Enno Poppe: Rundfunk“ und „Torus of Revolution“ finden im Rahmen des Schwerpunktes BLACKBOX statt, der ursprünglich im November 2020 geplant war. BLACKBOX wird gefördert durch den Musikfonds e.V. aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.