Occupying Eden

Anima(l)[us]/Rosalind Masson

Cool Down Tanz Kulturgarten 2021/22

Occupying Eden“ ist eine Multi-Spezies-Durational-Performance, in der nach und nach ein imaginäres ökologisches Paradies entsteht. Im Verlauf wird das Publikum eingeladen, sich mit der Umgebung auseinanderzusetzen: mit den Pflanzen und Darsteller:innen, die den Raum gemeinsam bewohnen.

Geführte somatische Sitzungen laden das Publikum ein, sich mit den Pflanzen über ihre Sinne zu verbinden und stimmen auf die Aufführung der von Pflanzen inspirierten Choreografie ein. Eine Form des vegetativen Voguing, die die nicht-binäre und wechselseitige Natur unserer photosynthetisierenden Verbündeten feiert.

wenig englische Sprache

Dauer: ca. 1 Std.

Koproduktion HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste

Leitung/Konzept/Choreografie: Rosalind Masson
Gestaltung: Chell Young
Produktionsassistenz & Pflanzen-Kostümbild: Irina Steinbrecher 

Kollaborateur:innen: Florence Freitag, Jan Hendrickse, Fernando Balsera, Solène Weinachter

In Kooperation mit Dance North (SCT). Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden und Creative Scotland.

#TakeHeart Wiederaufnahmeförderung gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Rosalind Masson machte 2006 ihren Abschluss an der London Contemporary Dance School und schloss 2008 einen Master-Abschluss an der DJCAD in Media Arts ab. Im Jahr 2009 arbeitete sie bei Movement Research in New York. Von 2008 – 2013 arbeitete sie als Performerin und Choreografin in den Bereichen Rock, Folk und zeitgenössische Musik sowie als Performerin in der Arbeit von bildenden Künstler:innen, Tanzfilmemacher:innen und Choreograf:innen in Deutschland, Großbritannien und den USA. 2010 begann sie mit der Produktion ihrer eigenen choreografischen Arbeit unter dem Titel Anima(l)[us]. Sie leitete und produzierte neun Live-Arbeiten und fünf Leinwandarbeiten, die international gezeigt wurden. Im Jahr 2014 trat sie dem Kollektiv Laborgras in Berlin bei, wo sie vier neue Arbeiten unter dem Titel „The Renaissance Project” schuf und aufführte. Seit 2019 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Neiße Centre for Contemporary Art und setzt ihre freiberufliche Arbeit als Choreografin, Kollaborateurin, Lehrerin und Performerin in Görlitz, Sachsen, fort.

www.rosalindmasson.com