Geometrisches Ballett – Hommage à Oskar Schlemmer

Ursula Sax (DE)

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Publikumsgespräch im Anschluss am 20.09.

ZDF-Beitrag: Bauhaus in Sachsen: Auch heute lassen sich Künstler immer wieder von den Bauhaus-Meistern inspirieren. Zum Beispiel von Oskar Schlemmer und seinem “Triadischen Ballett”.

Hier geht’s zum Interview mit Ursula Sax im HELLERAU-Magazin.

Charakteristikum des Konzeptes „Geometrisches Ballett – Hommage à Oskar Schlemmer“ der Bildhauerin Ursula Sax ist die Gattungsüberschreitung von Skulptur, Performance, Tanz, Theater und Musik. Das Werk kam 1992 auf einer Probebühne am Theater Braunschweig mit Studentinnen und Studenten zur Aufführung und war – im Titel bereits ablesbar – Oskar Schlemmer und seinem „Triadischen Ballett“ gewidmet. Im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 rückt es wieder in die Wahrnehmung und das Interesse der Kunstwelt.

Ursula Sax (*1935) selbst ist durch ihre Ausbildung und ihre Werke eng mit der Bauhaus-Tradition verbunden. Mit über achtzig Jahren kann sie auf ein breites Schaffen zurückblicken, das von Privatpersonen, Galeristen und Museen geschätzt und gesammelt wird. Auf verführerische Weise verbinden uns die – ursprünglich bereits einem Museum übereigneten – Luftkleider, Körpermasken und Körperpappen mit der im Jahr 2019 ausgiebig gefeierten Bauhausgeschichte und insbesondere mit den künstlerischen und theaterwirksamen Aspekten des Bauhauses. Diese machten einen großen Teil der Praxis am Bauhaus aus, die jedoch kaum noch praktisch erlebbar ist.

Inhaltliche Schwerpunkte in der Arbeit mit den Repliken der Objekte sind das Verhältnis von Form und Raum sowie Skulptur und Bewegung. Eine besondere Rolle spielt dabei die Musik von Sascha Mock, die parallel zum szenischen Entstehungsprozess entsteht. Neben der Frage der Bewegung von Körpern im Raum und im Verhältnis zur Musik ergeben sich dem heutigen Dresdner Inszenierungsteam um die Choreografin Katja Erfurth sehr zeitgemäße, in die aktuelle gesellschaftliche Realität reichende Themen, wie zum Beispiel Körper und Maske, Verhüllung und Individualität, Masse und Individuum, Abstand und Nähe sowie Schutz und Durchlässigkeit.

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Eintritt frei

www.werksax.de

Choreografie: Katja Erfurth Komposition und Live-Musik: Sascha Mock
Gesangsaufnahmen: Annette Jahns
Dramaturgie: Isolde Matkey Lichtdesign und technische Leitung: Ted Meier Kostümassistenz: Maria Schorr Mitarbeit Produktion: Nicole Meier
Grafik und Plakat: schech.net Fotos: André Wirsig 

Weitere Aufführungen:

06./07.09.2019 Uraufführung Radialsystem Berlin
11.09.2019 Gastspiel Bauhaus Festival Dessau
18.10.2019 Gastspiel Westbad Leipzig
07.11.2019 Gastspiel Theater SNE Bautzen
12.12.2019 Gastspiel Haus Schminke Löbau
08.01.2020 Gastspiel Theater Görlitz

Gesamtleitung und Produktion: tristan Production | Management | Event
In Koproduktion mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Initiiert durch Semjon H.N. Semjon, Semjon Contemporary

06./07.09.2019 Uraufführung, Radialsystem Berlin
11.09.2019 Eröffnung, Bauhausfestival Dessau
20./21.09.2019 Dresdner Fassung, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste auf der rekonstruierten Appia-Bühne im Großen Saal

Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium des Inneren und die Kulturstiftung Sachsen sowie die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

Festival
Fr 20.09.2019 Fr 20.09.
2019
20:00
Großer Saal
Tanz
17/8 €

Geometrisches Ballett – Hommage à Oskar Schlemmer

Ursula Sax (DE)

Publikumsgespräch im Anschluss am 20.09.
20:00
Großer Saal
Tanz
17/8 €
Festival
Festival
Sa 21.09.2019 Sa 21.09.
2019
20:00
Großer Saal
Tanz
17/8 €

Geometrisches Ballett – Hommage à Oskar Schlemmer

Ursula Sax (DE)

Publikumsgespräch im Anschluss am 20.09.
20:00
Großer Saal
Tanz
17/8 €
Festival