go plastic company (DE) Performance/ Art/ Tanz/ Film 2019/2020, Foto: Stephan Tautz

go plastic company (DE) Performance/ Art/ Tanz/ Film 2019/20

Disziplin/Genre: Performance/Art/Tanz/Film

Partner: TENZA Schmiede

Projekt in HELLERAU: We’re Used to Being Darker

Das Projekt 2019 der go plastic company unter der künstlerischen Leitung der Choreografin und Tänzerin Cindy Hammer und der Dramaturgin Susan Schubert beschäftigt sich mit den Strukturen, Dynamiken und Merkmalen eines Gesellschaftsentwurfs unter Freiheitsentzug: dem Frauengefängnis. Mit einem äußerst diversen Cast wurde im letzten Jahr die Produktion WUTBD erarbeitet. Zu dieser gehört nicht nur die site specific Performance, die im Oktober 2019 während des „89/19 Vorher/Nachher“ in HELLERAU zur Uraufführung kam, sondern auch eine Webserie in 10 Episoden. Die Original-Bowlingbahn im Hellerauer Sporttreff dient als Plattform der Präsentation, auf der die jeweilige Performerin ihre „Geschichte“ und ihren Blickwinkel nicht nur präsentiert, sondern lebt und erlebbar macht.

Dossier We're Used to Being Darker

Was inspiriert euch?

Sehr sehr viele Dinge. Vor allem: die künstlerische Arbeit und der Austausch mit Menschen, das Erschließen neuer Räume und das Entwerfen und Erleben von projektbedingten Konstellationen.

Uns inspiriert das Brücken-schlagen zwischen Disziplinen, das Verschränken von Fähigkeiten und das Aufeinandertreffen von Hintergründen und Biografien.

Eure ersten drei Gedanken zu HELLERAU?

Einer der schönsten Arbeitsorte, die man finden kann.

Eine Begegnungsstätte, die sich wie ein großes Zuhause anfühlt, wo wir Kolleg*innen treffen, neue Menschen kennen lernen, Austausch beginnen und vertiefen und generell eine tolle Zeit verbringen.

Ein Ort, der inspiriert, Möglichkeiten beschert, uns bestärkt in dem, was wir tun, der uns fördert und ermutigt.

Wie würdet ihr eure Arbeitsweise beschreiben?

Unsere Arbeitsweise ist sehr intuitiv. Wir greifen Dinge auf und an, die uns begegnen und nachhaltig beschäftigen. Die Form der Projekte, die Gestaltung des künstlerischen Outputs und die damit einhergehenden Projektbesetzungen, werden immer anhand der jeweiligen Themen entwickelt.

Wir sind an einer offenen und vertrauensvollen Arbeit interessiert und entwickeln und forschen mit unserem Team und den Darsteller*innen.

Die Ergebnisse werden gesammelt, gefüttert und angereichert. Danach vertiefen wir uns ins Filtern, Putzen und Arrangieren.