TANZPAKT Dresden

Ausschreibung TANZPAKT Dresden Koproduktionen bis zum 30.04.2020
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TANZPAKT Dresden ermöglicht 2020 insgesamt 12 vierwöchige Recherche-Residenzen für Choreograf*innen und Tanzkünstler*innen mit Arbeitsschwerpunkt in Sachsen. Die Residenzen finden bei verschiedenen Partnern in Dresden und im Ausland statt und dienen dem intensiven Austausch zwischen Künstler*innen und Einrichtungen der Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sozialen Arbeit. Durch die Ermöglichung einer konzentrierten Recherchearbeit bieten die Residenzen die Chance, gesellschaftliche Realitäten zu erforschen und daraus umfassende künstlerische Projektideen (weiter) zu entwickeln.

Die Residenzkünstler*innen

  • Caroline Beach & Ernst Markus Stein (EN-KNAP, Ljubljana/SI)
  • Katja Erfurth (Vigevo – Netzwerk für Gebärdensprachdienstleistungen)
  • Cindy Hammer & Jared Marks (Trafó, Budapest/HU)
  • Fang Yun Lo & Cheng Ting Chen (Tanec Praha, Prag/CZ)
  • Rosalind Masson & Florence Freitag (Botanischer Garten/TU Dresden)
  • Lotte Mueller (Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme)
  • Maria Chiara de’Nobili (Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Technisches Design/TU Dresden & Vigevo – Netzwerk für Gebärdensprachdienstleistungen)
  • Nora Otte (Lebensgeschichtliches Archiv für Sachsen & Staatliche Kunstsammlungen Dresden)
  • Irina Pauls (Deutsche Werkstätten Hellerau & Technisches Design/TU Dresden)
  • Johanna Roggan & Benjamin Schindler (Art Station Foundation, Poznań/PL)
  • Isaac Spencer & Franz Ehrenberg (Staatliche Kunstsammlungen Dresden & Volkssolidarität Dresden)
  • Anna Till & Barbara Lubich (Sächsische Dampfschiffahrt)

Die Auswahl der Residenzen traf eine Jury bestehend aus Katharina Christl (Studiengangsleiterin MA Choreografie, Palucca Hochschule für Tanz Dresden), Thomas Frank (Künstlerischer Leiter Residenz, Schauspiel Leipzig) und Anne-Cathrin Lessel (Künstlerische Leitung LOFFT Leipzig) sowie Johanna Roggan für den Villa Wigman für TANZ e.V. und André Schallenberg für HELLERAU.

TANZPAKT Dresden verfolgt das Ziel der grundlegenden Stärkung der lokalen und regionalen freien Tanzszene. Dabei geht es in erster Linie um die Realisierung von zwei Maßnahmen, die im Zusammenspiel die Entwicklung national ausstrahlender Strukturen in den Fokus nehmen: Zum einen sollen konkrete Bauinvestitionen für die Sicherung und Inbetriebnahme des ehemaligen Wohnhauses von Mary Wigman als Proben- und Experimentierraum Villa Wigman erfolgen. Das Zentrum soll eigenverantwortlich von dem aus der Tanzszene hervorgegangenen Verein Villa Wigman für TANZ betrieben werden und bundesweit einmalige Bedingungen bieten. Zum anderen wird gemeinsam mit HELLERAU ein umfassend angelegtes Residenz- und Produktionsprogramm mit Partnerinstitutionen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens aufgelegt. Ausgestattet mit Mitteln für die künstlerische Forschung wie auch für die Produktion werden folgend qualitativ hochstehende Inszenierungen der freien Szene Sachsens zur Präsentation in HELLERAU erarbeitet, insbesondere größere Formate jenseits der Werkstattpräsentation. Ein wissenschaftlich-künstlerisches Labor mit regionalen Tanzschaffenden und Gästen aus Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft bildet hierfür den Auftakt. Die entstehenden Bühnenproduktionen werden abschließend in einem Festival präsentiert.