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MOVING BORDERS

Das Projekt MOVING BORDERS ist eine Koproduktion sieben europäischer Produktionshäuser, Festivals und anderen öffentlichen Kulturinstitutionen im Bereich der performativen Künste.

Über eine Laufzeit von zwei Jahren werden in sieben europäischen Städten sieben unterschiedliche Versionen eines künstlerischen Konzeptes umgesetzt – gemeinsam mit den Bürger*innen vor Ort und angepasst an die verschiedenen lokalen demographischen, historischen, kulturellen und sozialen Gegebenheiten.

Das partizipative Gemeinschaftsprojekt hat zum Ziel, sich dem Begriff und der Manifestation von “Grenzen” in unseren zeitgenössischen, europäischen Gesellschaften zu nähern: Sowohl als spaltenes Element, welches Annäherung zwischen Menschen verhindert und Ungleichheit fördert. Als auch als konstitutive Grundlage für gelingende diverse Gesellschaften, in denen gegenseitiger Respekt und Anerkennung erst durch Grenzziehung möglich wird – und seien es die Grenzen des Sagbaren.

Die britischen Künstler*innen der Quarantine Theatre Company haben das konkrete künstlerische Konzept für MOVING BORDERS entworfen – THE ARK (Die Arche). Aus mitgebrachten Gegenständen aller Teilnehmer*innen und gefundenem Strandgut aus der Stadt entsteht eine reale Konstruktion, deren Formen ausnahmsweise keine Grenzen gesetzt sind. Mit Hammer, Nägeln und kreativen Ideen erschaffen wir einen Raum für Imagination, Streitgespräche und eine offenere Welt, die Diversität begrüßt und aushält. Es entsteht ein Begegnungs- und Diskursort auf der Elbe, im Großen Garten oder  vor den Toren der Stadt – eine moderne Arche für Dresden und alle, die hier leben.

Das Kick-off meeting für MOVING BORDERS findet am 21. und 22. März 2020 statt. Zum öffentlichen Teil der Veranstaltung, mit Vorstellung der Partnerhäuser und des Projektes sowie einer Key note speech zum Thema Grenzen sind Interessierte herzlich eingeladen. Im Anschluss wird die Performance “Flags” von Paula Rosolen gezeigt.