Foto: Alexander Schubert

Immersive Sounds

Was in der Film- und Games-Industrie schon länger zentrales Thema ist, wird zunehmend auch für den Konzert- und Musiktheaterbereich interessanter: Immersive Soundkonzepte. Die Geschichte solcher Konzepte beginnt nicht erst mit den technischen Entwicklungen wie dem Fantasound System der Walt Disney Studios 1940, Pierre Schaeffer und Pierre Henry, Le Corbusiers Philips Pavillion 1958, Iannis Xenakis und Karlheinz Stockhausen oder der Wellenfeldsynthese und Dolby Atmos. Vielmehr sind Raumklangkonzepte schon seit Jahrhunderten in der globalen Musikgeschichte in verschiedensten Formen und Formaten verankert.

Die neue DTzM Reihe „Immersive Sounds“ wird sich in den nächsten Jahren sowohl den aktuellen technisch/digitalen Entwicklungen in Kunst und Musik wie auch architektonisch/analogen Raumklangkonzepten widmen, um neue Potenziale für Zugänglichkeiten und Kreativität zu erforschen und Hörgewohnheiten zu erweitern. Gleichzeitig sollen aber auch die Faszination und Potenziale immersiver Konzepte oder notwendige wie problematische Distanzen kritisch befragt und diskutiert werden. In der ersten Edition 2023/24 werden in internationalen Kooperationen u.a. mit Ars Electronica, IRCAM Paris, Biennale Venedig, ZKM Karlsruhe und ZIMMT Leipzig Projekte von Alexander Schubert, Analivia Cordeiro, Marcus Schmickler, Brigitta Muntendorf, Brian Eno, Eliane Radigue, Georg Friedrich Haas, Ryoji Ikeda und Chaya Czernowin präsentiert.

Aktuelle Projekte finden Sie hier, das Archiv der Reihe „Immersive Sounds“ über diesen LINK.

 

Heute:  Mo 15.04.2024
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