dgtl fmnsm

#disconnect

Termine

network.festival.utopia.dgtl fmnsm deals with the emancipatory opportunities offered by art, technology and feminism.interdisciplinary.online.offline.alive since 2016

Wovon träumen wir? Wer fürchtet sich? Und wohin fliehen feministisch positionierte künstliche Intelligenzen?

dgtl fmnsm ist ein Future-Request für ein radikaleres Denken der Selbstverständlichkeit digitaler Technologien in der medienkulturell geprägten Gegenwart. An den kurzweiligen Interventionen bei dgtl fmnsm sind ästhetisch und theoretisch Agierende beteiligt, die signifikant ihren Körper als Ausdrucksmittel im Kontext einer sich entziehenden Gegenwart zwischen digitaler Technologien, Netzkulturen und politischer Notwendigkeit einsetzen.

2020 wird das Festival wieder in HELLERAU zu erleben sein. Aber schon vorher gibt es eine spannende Portion dgtl fmnsm – bereits am 23.11.2019 werden im Rahmen eines öffentlichen Labors verschiedene Performances präsentiert, Musik zum Besten gegeben und Raum für Diskurs geschaffen.

Der Nebel verzieht sich nicht mehr und die Frage nach dem „What’s next?“’ ruft Gänsehaut hervor.
Nach der endlosen Nähe und geradezu unvermeidlichen Intimität, die das Internet und seine Devices uns gaben, haben wir uns an einem dystopischen Traum verhoben. Immer mehr Menschen schalten ihre Handys ab und gehen offline. Zwischen Preppern und Aktivist*innen macht sich Endzeitstimmung breit und jenes „Wir“ der euphorischeren Zeiten zerfällt zu diffusen Ängsten und stechenden Schmerzen. Dass die Welt nur noch schlimmer werden kann, scheint eine ausweglose Erkenntnis zu sein. Welche Katastrophe als Erstes eintreten wird, lässt noch Raum für Spekulationen. In den Dark Rooms der queeren Freaks & Sinners, den verschwörerischen Lesekreisen der Future Feminists und den Aktionsgruppen radikaler Künstler*innen, ist das Kappen der Verbindung zur realen Welt längst Überlebensmodus und Lustmechanismus gleichermaßen geworden. Um das Chaos der durchwachten Nacht zu durchdringen und wieder Möglichkeiten zu finden, der totalen Entfremdung doch noch zu entkommen, sucht dgtl fmsnm mit #disconnect nach radikalen Wegen der Vereinigung mit dem, was uns umgibt.

Während die innere Migration so viel näher liegen würde, öffnet sich dgtl fmnsm entschieden nach Außen, und verlagert die Überlegungen zum nächsten Festival (Juni 2020) ins Öffentliche, hin zu einem radikalen Ansatz, der Gemeinschaft kreiert. Im November 2019 lädt ein öffentliches Labor zum Thema #disconnect dazu ein, die strikte Trennung zwischen Festival, wissenschaftlicher Konferenz und Plenum aufzuheben. Gemeinsam wird in einem ausufernden 1-tägigen Meeting mit Performances, Live-Acts und emanzipatorischen Real Play, in einem heterotopischen Raum Gegenwart utopisch real simuliert. Der Ansatz dieses kollektiven Labors #disconnect legt alle Hoffnungen in die Wiederannäherung an eine Zukunft, die es bitter nötig hat, von Dystopia in Utopia verwandelt zu werden. In Residenzen entwickeln die Choreograf*in Tarren Johnson, das Kollektiv OMSK Social Club und die Kulturvermittler*innen Soppa/Bleck neue Ansätze, die im Rahmen des Labors präsentiert werden.

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Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

Festival
Sa 23.11.2019 Sa 23.11.
2019
11:00
Gespräch/ Performance/ Musik

dgtl fmnsm

#disconnect

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11:00
Gespräch/ Performance/ Musik
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