theatrale subversion (DE) Performance/Theater 2018/19, Foto: Peter Kreibich

theatrale subversion (DE) Performance/Theater 2018/19

Disziplin/Genre: Performance/Theater

Projekt in HELLERAU: Der flüchtige Körper

Körper auf Booten. Körper, die über Zäune klettern. Körper, die Grenzen überwinden. Flucht ist mehr als die Bewegung zwischen Herkunfts- und Zufluchtsort. Sie verändert auch die Perspektive auf das Woher und das Wohin. Sie befördert Sehnsüchte, Illusionen, Geschichte und Geschichten. Die theatrale subversion seziert – ausgehend von der medialen Bilderflut der letzten Jahre – die Konstruktionen von Körpern im Zusammenhang mit Flucht und Vertreibung. Eine szenische Recherche zwischen Videoinstallation, Performance und Choreografie.

Was inspiriert dich?

Grundlage unserer Produktionen ist Recherche. Recherche braucht Zeit. Wir suchen nach dem Dahinter, Darunter, Darüber. Das heißt, wir interessieren uns für Themen, Stimmen und Perspektiven, die in der öffentlichen Wahrnehmung nur am Rande oder gar nicht stattfinden.

Deine ersten drei Gedanken über HELLERAU?

Hier ist viel Raum zum Denken.

Freies Arbeiten braucht Horizonte.

HELLERAU bietet uns Zusammenarbeit mit wirklichen Partner*innen, die verstehen was zeitgenössisches Produzieren bedeutet.

Wie würdest du deine Arbeitsweise beschreiben?

Wir finden und entwickeln unsere Stoffe selbst. Wir sind Autor*innen, Produzent*innen, Performer*innen, Dramaturg*innen und Regisseur*innen.

Wir entwickeln Formate für Bühnen und den öffentlichen Raum. Wir arbeiten interdisziplinär. Wir richten uns nicht an ein Publikum.

Unsere Arbeiten sind dokumentarisch und fiktional, theatral und performativ, analog und multimedial. Unser Interesse gilt dem Dazwischen.

Wir suchen nach Allgemeingültigkeit im Singulären und nach den Voraussetzungen von Gegenwart. In diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit als politisch.