16BIT

Paula Rosolen/Haptic Hide

Performance Tanz 2022/23

In der Tanzproduktion „16BIT“ taucht Paula Rosolen gemeinsam mit sechs Tänzer:innen ab in die Entwicklung des Techno zwischen Kunst und sozialem Phänomen. Hervorgegangen aus einem jahrzehntelangen transatlantischen Kulturaustausch hat dieses Musikgenre marginalisierten Gemeinschaften eine Stimme und eine Ausdrucksform gegeben, wissenschaftliche Experimente angestoßen und durch technologische und kulturelle Revolutionen die Avantgarde beeinflusst. Techno stand als afro-futuristischer Ausdruck für die Schwarze Gemeinschaft in Detroit und für Befreiung und Wiedervereinigung, als die Berliner Mauer fiel.

„16BIT“ folgt den verschiedenen Daseinsformen des Techno, von der unbestimmten DIY-Landschaft der elektronischen Musik der 1980er Jahre bis hin zum weltweit anerkannten Genre der frühen 90er Jahre. Voller Energie und hypnotischer Kraft gibt sich die Performance dem Sog des Techno hin, der die Welt auch jenseits der Tanzfläche verändert hat.

Publikumsgespräch im Anschluss

Dauer: 1 Std.

Wenig englische Sprache.

Bitte beachten: Es kommt zum Einsatz von Stroboskoplicht. 

www.haptic-hide.com

Instagram @haptichide

Paula Rosolen studierte Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und erhielt ihren Master in Choreografie an der Justus-Liebig-University in Gießen. In Ihren Choreografien arbeitet sie im Grenzbereich von Tanz, Performance, Musik und Theater. Rosolen verfolgt das Ziel, den Tanz, der der populären Kultur und den weltlichen Aktivitäten innewohnt, sichtbar zu machen, indem sie diese Sujets unter einem bestimmten Gesichtspunkt betrachtet und dann in einen fremden setzt. Sie erhielt den ersten Preis des Wettbewerbs Danse Élargie, der vom Théâtre de la Ville in Paris und dem Musée de la Danse ausgerichtet wurde. Rosolens Arbeiten wurden auf der Deutschen Tanzplattform, dem Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt, dem Frankfurt LAB, dem deSingel Arts Campus in Antwerpen, dem Theaterfestival Basel, dem Théâtre de la Ville Paris, dem Centro Cultural de la Cooperación in Buenos Aires, den Sophiensælen in Berlin ZKM Karlsruhe, dem Museum Wiesbaden, dem Kampnagel in Hamburg, dem DPAC in Kuala Lumpur und dem Dance New Air Festival in Tokio gezeigt . Rosolen hatte Residenzen in Institutionen wie dem K3 Zentrum für Choreographie in Hamburg, Workspace Brüssel, dem Hessischen Staatsballett, sowie in der Villa Kamogawa des Goethe-Instituts in Kyoto und der Saison Foundation in Tokio.

Idee, Choreografie, Künstlerische Leitung: Paula Rosolen

Konzept: Paula Rosolen, J.M. Fiebelkorn

Musik, Komposition: Nicolas Fehr

Von und mit: Capucine Schattleitner, Daniel Conant, Felipe Faria, Kyle Patrick, Steph Quinci, Steven Fast

Licht: Tanja Rühl

Kostüm: Anika Alischewski, J.M. Fiebelkorn

Choreografische Assistenz: Christopher Matthews

Recherche: Oli Warwick

Sound Engineer: Mauro Zannoli

Grafikdesign & Visuals: Yuka Sano, J.M. Fiebelkorn

Produktionsleitung: Dominga Ortúzar Bullemore

Distribution: Otto Productions

Eine Produktion von Paula Rosolen/Haptic Hide in Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main und CCN-Ballet National de Marseille als Teil des accueil studio/Französisches Kulturministerium. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Mit freundlicher Unterstützung von Tanzbüro München, Tanztendenz München e.V. und schwere reiter tanz.

Haptic Hide erhält die mehrjährige Förderung des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main und wird unterstützt von DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR.