Alisa Hecke/Julian Rauter (DE) Performance 2019/20, Foto: Hecke-Müller-Rauter

Alisa Hecke/Julian Rauter (DE) Performance 2019/20

Partnerprogramm: Westpol A.I.R.Space Leipzig

Disziplin/Genre: Performance

Projektname: Portrait of a Ghost
“Ich stelle mir vor, ich hätte keinen Körper, es gäbe keine Welt und keinen Ort, wo ich mich befände. Körper, Gestalt, Ausdehnung, Bewegung und Ort wären Chimären.” (René Descartes) Gemeinsam mit der Soundkünstlerin Cornelia Friederike Müller widmen sich Hecke/Rauter der Vorstellung einer Welt, die sich von physisch anwesenden Körpern verabschiedet hat. In Bezugnahme auf Descartes’ Vision wird eine audio-visuelle Installation erarbeitet, eine Echokammer des im gegenwärtig im Wandel begriffenen (Selbst-)Bild menschlichen Lebens.

Was inspiriert euch?
Bücher, Bilder, Stimmen und Geräusche

Eure ersten drei Gedanken zu HELLERAU?
Flugzeuge im Garten, ein Induktionsherd ohne Induktionstöpfe und das Rolltor vom Studio

Wir würdet ihr eure Arbeitsweise beschreiben?
In der Zusammenarbeit mit der Soundkünstlerin Cornelia Friederike Müller, dem Szenografen Franz Thöricht und der Bühnenplastikerin Conni Golz entwickeln wir künstlerisch-forschend eine ästhetische Entsprechung einer Welt vom Körper suspendierten Geists. Dabei umtreibt uns die Frage danach, welchen Transformationen das fragile Konstrukt von Körper und Bewusstsein unterliegt, welche Bruchstellen und Unschärfen unsere heutige Wahrnehmung von Wirklichkeit und Virtualität erfährt. Die Arbeit ist eine Assemblage aus Körpern, Stimmen und Objekten.