Roses are Red, Gender is Performative – Eszter Kállay & Bence György Pálinkas

Was gilt als ’natürlich‘ oder ‚unnatürlich‘, wenn wir uns um jemanden kümmern? Dies ist die Kernfrage des von Eszter Kállay und Bence György Pálinkás organisierten Workshops bei HELLERAU.

Die Workshops finden im Kulturgarten und im Gewächshaus statt, inmitten von Pflanzen, die scheinbar natürlich sind, sich aber aufgrund ihres kulturellen Umfelds ganz anders verhalten als in ihrem natürlichen Lebensraum.

An zehn Tagen laden wir zehn Teilnehmer:innen ein, den Garten und die gemeinsamen Aktivitäten, die wir dort durchführen können zu entdecken – die Suche nach interessanten Pflanzenmetaphern und die Arbeit mit unseren Händen, das Bauen, Pflücken und Spielen. Gleichzeitig laden wir die Teilnehmer:innen zu einem Gespräch ein, in dem es um die Beziehung zwischen der Bewirtschaftung eines Gartens und der Kindererziehung geht, wobei der Schwerpunkt auf dem Geschlecht bzw. Gender liegt.

Wie prägen wir die Vorstellungen derer, die wir betreuen, und wie prägen sie uns? Warum ist es so schwierig, die externen Erwartungen an geschlechtsspezifische Rollen individuell zu überwinden, und wie hängt dies mit den Metaphern zusammen, die wir verwenden, wenn wir über einen Garten sprechen?

Das Endergebnis unseres Austauschs wird eine gemeinsam erstellte Videoarbeit sein, die wir gerne mit den Mitwirkenden teilen möchten, um ihr Feedback zu erhalten.

Wir laden Menschen ein, die derzeit ein Kind großziehen oder darüber nachdenken. 

kostenfrei, Kulturgarten HELLERAU, Englisch

Einzel- oder Gruppentermin möglich.

Uhrzeit: flexibel nach Ihrer Wahl (bitte geben Sie uns mindestens zwei Tage im Voraus Bescheid).

Dauer: ca. 1 Std. 30 Min.

Infos und Anmeldung: workshop@hellerau.org