„Dreamachine“ entstand aus der Zusammenarbeit der Klangkünstlerin Estelle Schorpp und der Videokünstlerin Charline Dally und übersetzt das flüchtige Gefühl des Dahingleitens in ein audiovisuelles Erlebnis. Ausgangspunkte sind auf DV-Kassetten aufgezeichnete Archivbilder aus dem Shinkansen-Express und der Hongkonger Eisenbahn, die mit analogem Video-Feedback, Feldaufnahmen und schimmernden Drone-Texturen zu einer kontinuierlich fließenden Landschaft verschmelzen. Algorithmisch modulierte Bild- und Klangprozesse lösen feste Perspektiven auf und erzeugen einen geheimnisvollen Raum. Schwebend zwischen Bewegung, Erinnerung und Träumerei, erzählt „Dreamachine“, wie Technologien unsere Erfahrungen von Distanz, Landschaft und Reisen verändern.
Biografie

Estelle Schorpp ist eine in Frankreich geborene und in Montreal lebende Klangkünstlerin und Komponistin. In ihrer multidisziplinären klanglichen Praxis beschäftigt sie sich mit algorithmischer Komposition, Klanginstallationen, interaktiven Systemen und experimenteller elektronischer Musik. Ihre Arbeiten wurden international auf Festivals wie La Biennale di Venezia, Ars Electronica, MUTEK oder Le Mans Sonore präsentiert. 2026 ist sie Residenzkünstlerin der HYBRID Biennale in HELLERAU.
Charline Dally lebt und arbeitet in Montréal und beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit analogen Videosignalen, die durch elektrische Ströme erzeugt werden, um persönliche und wissenschaftliche Archivbilder zu transformieren. Ihre Filme und Installationen wurden u.a. bei PHI Foundation Montreal, Images Festival Toronto oder CTM Festival Berlin, ihre aktuelle Einzelausstellung "dreamachine" in der Chapelle XIV in Paris präsentiert.
Förderung
Der Schwerpunkt „Immersive Sounds“ im Rahmen der HYBRID Biennale wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
„Hypermobility“ wird im Rahmen des Schwerpunkts „Canada and Québec Digital Arts“ in Zusammenarbeit mit MUTEK präsentiert, mit Unterstützung durch Canada Council for the Arts sowie Conseil des arts et des lettres du Québec.













