Ein Spiel. Ein Tanz. Ein Kampf. Eine Beziehung. Eine Aufführung.

„Where the Boys Are“ erkundet spielerisch die Schnittstelle zwischen Tanz und Kampfsport. Indem sie das Vokabular verschiedener Kampfpraktiken untersuchen und rekonstruieren, verwandeln die beiden Performer die Arena in einen sensiblen und intimen Bereich der Performance. Zwei gegensätzliche Kräfte kommen zu einem Kampf, jeder will den anderen besiegen und schließlich werden ihre Körper durch ständige Zusammenstoße weicher. Diese neue Verletzlichkeit lädt den einen ein, den anderen zu entdecken, und eröffnet neue Möglichkeiten der Berührung – mit Sorgfalt und Unterstützung, die es in Beziehungen zwischen Männern oft nicht gibt.

Biografie

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Foto: Merlin Ettore

Yotam Peled beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit bildender Kunst, Leichtathletik und Capoeira. Im Alter von 21 Jahren, nach Beendigung seines Militärdienstes, begann er zu tanzen und absolvierte später eine höhere Ausbildung in zeitgenössischem Zirkus. 2015 zog er nach Berlin und arbeitet seitdem als freischaffender Performer mit verschiedenen europäischen Choreograph*innen zusammen, darunter Maura Morales, Yann L’hereux, Troels Primdahl, Jill Crovisier und Mitia Fedotenko. Seit 2018 ist er Choreograph und künstlerischer Leiter des Ensembles „Yotam Peled & the Free Radicals“.

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