In Hellerau befindet sich die erste deutsche Gartenstadt, die zusammen mit dem Festspielhaus und den Deutschen Werkstätten einen einzigartigen Dreiklang von Arbeiten, Leben und Kunst bildet. Das Festspielhaus wurde 1911 nach einem Entwurf des Architekten Heinrich Tessenow erbaut. Der Bau wurde durch seine Klarheit und funktionale Struktur richtungsweisend für die Moderne und war ein visionärer Gegenentwurf zu den traditionellen Theaterbauten.

Heute knüpft HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste an die Glanzzeit des Hauses von 1911 bis 1914 an. Das interdisziplinäre Koproduktions- und Gastspielhaus bietet jährlich rund 350 Veranstaltungen in den Genres Tanz, Musik, Theater, Performance, Medienkunst und Bildender Kunst.

Für Besucher*innen bietet der Deutscher Werkbund jeden Freitag eine öffentliche Führung durch das Festspielhaus und den Ostflügel an. Dabei erhalten Gäste spannende Einblicke in die Architektur, die Geschichte und die kulturelle Bedeutung dieses besonderen Ortes.

Achtung: Wir bitten um Anmeldungen bis 4 Tage vorher, wenn der Termin auf einen Feiertag fällt.

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