„Dearest Home”, „An Untitled Love”, „If we were a Love Song”, „Ne Me Quitte Pas“– schon die Titel seiner Werke klingen wie eine Liebessong-Compilation. Der US-amerikanische Choreograf Kyle Abraham verbindet in seiner Arbeit Ballett, Modern Dance und urbane Tanzstile zu einzigartigen Bewegungswelten. „Hope is a Movement“ – dieser Satz ist zugleich Programm und Reflexionsraum seiner Kunst. Aus dem Social Dance kommend, hat Abraham einst House in Clubs getanzt. Heute choreografiert er für renommierte Companys wie das New York City Ballet oder das Royal Ballet London und arbeitete mit Künstler*innen wie Sufjan Stevens und Beyoncé. Daneben entwickelt er Werke mit seiner eigenen Company A.I.M by Kyle Abraham, die im intensiven Dialog mit der Musik des 21. Jahrhunderts stehen und den spezifischen Erfahrungen Schwarzer US-Amerikaner*innen Raum geben.
Zum 20-jährigen Jubiläum von A.I.M präsentiert Kyle Abraham gemeinsam mit zwölf Tänzer*innen und zwei Musiker*innen einen Mixed-Bill-Abend mit einer Premiere und drei herausragenden Repertoirestücken.
In „2x4“ treten vier Tänzer*innen und zwei Baritonsaxofone in einen intensiven Dialog zwischen Nähe, Kraft und Fürsorge. „Dearest Home (Excerpt)“ ist ein poetisches Stück über Liebe, Sehnsucht und Verlust. Das Solo „Show Pony“ reflektiert Sichtbarkeit, Rollenbilder und Selbstwahrnehmung. Und in der neuen Ensembleproduktion „Meditation Reprise“ verbindet Abraham seine tänzerischen Ursprünge mit privaten und kollektiven Erinnerungen. HELLERAU zeigt dieses Stück in Zusammenarbeit mit dem REAL DANCE Festival Hannover als Weltpremiere.
Ein Abend, der kollektiver Hoffnung Bewegung verleiht.
Ablauf
| 1 | Meditation Reprise (Weltpremiere) |
| 2 | Show Pony |
| 45 Min. Pause | |
| 3 | 2x4 |
| 4 | Dearest Home (Excerpt) |
Biografie

Kyle Abraham für PAPER MAG, Foto: Timothy Greenfield Sanders
Kyle Abraham, gefeierter Choreograf und künstlerischer Leiter von A.I.M by Kyle Abraham, präsentiert seit 2006 seine Werke international. Er ist Olivier-Award-Nominierter (2025) und Preisträger zahlreicher Auszeichnungen, darunter der National Dance Critics Award (2024), Dance Magazine Award (2022), Princess Grace Statue Award (2018), Doris Duke Award (2016) und das MacArthur Fellowship (2013). Abraham schuf Werke für führende Kompanien wie das American Ballet Theatre, Alvin Ailey American Dance Theater, das New York City Ballet und das Royal Ballet. 2024 feierte er Erfolge mit „Cassette Vol. 1“ (Hamburg), „Mercurial Son“ (ABT) und „Dear Lord, Make Me Beautiful“ (Park Avenue Armory). Er ist Professor an der USC Glorya Kaufman School of Dance und Mitglied der American Academy of Arts and Sciences.
Über die Company

Foto: Tatiana Wills
A.I.M von Kyle Abraham steht seit fast zwei Jahrzehnten an der Spitze des zeitgenössischen Tanzes und hat sich zu einer der renommiertesten Touring-Compagnien der Welt entwickelt. A.I.M, die 2026 ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, steht laut der New York Times für „üppige Bewegungen, mitreißende Musik und magnetische Tänzer*innen...“. A.I.M wurde unter anderem in Vogue und Essence vorgestellt und war auf dem Cover der Harper’s Bazaar vom April 2025 zu sehen. Sie wird als „postmoderner Gumbo“ mit einer leidenschaftlichen Stimme und einem künstlerischen Prozess beschrieben, der von intensiven Gesprächen mit Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven geprägt ist.
Cast & Credits
| Künstlerische Leitung | Kyle Abraham |
| Geschäftsführung | Emily Waters |
| Leitung Touring und künstlerischer Betrieb | Ben Pryor |
| Entwicklungsleitung | Lesedi Stofsky |
| Probenleitung | Jessica Tong |
| Logistikmanagement | Matthew Baker |
| Entwicklungsleitung | Danielle LeBron |
| Leitung Touring-Logistik | Micaelina Carter |
| Produktionsleitung | Meredith Belis |
| Leitung Beleuchtung | Dan Stearns |
| Performer*innen | Mykiah Goree, Alysia Johnson, Faith Joy Mondesire, Destin Morisset, William Okajima, Niya Smith, Keturah Stephen, Gianna Theodore, Olivia Wang, Jayden Williams (swing) |
Förderung
Die Premiere wird präsentiert in Kooperation mit dem REAL DANCE Festival Hannover.
Mit Unterstützung des Goethe-Instituts.


















