Kinder aus Frankfurt, São Paulo, Beirut und La Union auf den Philippinen haben sich auf Spurensuche begeben und erkundet, wie wir jenseits nationaler Grenzen zusammenfinden. Nun laden sie andere Kinder ein, diese abenteuerliche Reise mit ihnen erneut anzutreten – zu den Orten, an denen das Stück entstanden ist, an denen sie leben und zu unbekannten Passagen, die nur findet, wer seinem Hörsinn folgt.

„A Room without Walls“ ist eine Einladung, einander zuzuhören, voneinander zu erfahren und sich miteinander zu bewegen. Und zu erfahren, wie eine gemeinsame Zukunft in einer Welt aussehen kann, in der sich Probleme am besten zusammen lösen lassen.

LIGNA besteht aus den Medien-und Performance-Künstlern Ole Frahm, Michael Hüners und Torsten Michaelsen. Sie gelten als Pioniere des kollektiven Audiowalks. Mit dem Radioballett (2002) haben sie eine stilbildende Interventionsform entwickelt. Ihre Arbeiten begreifen das Publikum als zerstreutes Kollektiv von Produzent*innen: Empowerment, die Eroberung neuer Bewegungsräume, Abwesenheit und Vergegenwärtigung, sei es historisch verdrängter, sei es geographisch ferner Situationen, sind wiederkehrende Motive.

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Cast & Credits

ChoreografieAlejandro Ahmed, Ghida Hachicho, Eisa Jocson
Sprecher*innenMarlene Anne Blasberg, Ramy Chalbi, Anni Luise Frieg und Kinder der 3. und 4. Jahrgangsstufe der Hermann Herzog-Schule (Frankfurt am Main), des Ballet Paraisópolis (Sao Paulo), der 4. Klasse der CSS Badaro Schule (Beirut) und der San Fernando City SPED Integrated School (La Union)
Sound DesignCharlotte Simon
DramaturgieAnna Wagner
VermittlungSām Sabor
ProduktionsleitungMarijan Randak

Förderung

Ein Projekt von LIGNA und dem Künstler*innenhaus Mousonturm im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main, in Kooperation mit Zentrum Zeitgenössischer Tanz – ZZT Köln und Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main, in Koproduktion mit LIGNA, Goethe-Institut Philippinen, Zürcher Theater Spektakel und Detmold – Kulturstadt im Teutoburger Wald. Gefördert im Programm Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum der Kulturstiftung des Bundes und durch die Mehrjahresförderung des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main.