Festspielhaus Hellerau

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szene: FLANDERN

Vergangene Termine

  • Fr 11.04.14 20:00
  • Sa 12.04.14 20:00

LIVE MUSIC BY ICTUS

Ultima Vez/ Wim Vandekeybus

What the body does not remember

Wim Vandekeybus’ unglaubliches Debüt What the Body Does Not Remember erschütterte 1987 die Tanzwelt und katapultierte ihn an die Spitze des Welttanzes. 27 Jahre später tourt die Choreografie mit neuer Besetzung wieder um die Welt:

Die New York Times sprach von einer „Tanzrevolution“: What the Body Does Not Remember zeigt den Moment, der nicht wiederholt werden kann, das Ereignis, das nur einmal passiert, die Entscheidung, die im Angesicht der Gefahr in Sekundenschnelle getroffen werden muss. Die Tänzer katapultieren sich in die Höhe, verdrehen sich spiralförmig auf dem Boden, werfen Ziegelsteine in die Luft, denen andere mit Mühe ausweichen, und laufen Gefahr, von trampelnden Stiefeln getreten zu werden. Alles geht wahnsinnig schnell – eine Choreografie voller Adrenalin.

“The intensity of moments when you don’t have a choice, when other things decide for you, like falling in love, or the second before the accident that has to happen; suddenly they appear, with no introduction, important for me because of their extremeness rather than for the significance to be given to them." Wim Vandekeybus

Die Musik von Thierry De Mey und Peter Vermeersch wird in HELLERAU erstmals live vom Ensemble Ictus gespielt. Das 1994 gegründete Ensemble steht mit seinen 20 Musikern exemplarisch für die lebendige Szene der zeitgenössischen Musik in Brüssel und ist mit seinen unkonventionellen Programmen seit vielen Jahren eine feste Größe im internationalen Festivalbetrieb.

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Macht, Kontrolle, Gewalt, Spiel, Risiko. Zwei Männer, auf dem Boden liegend in einem wie ein Gefängnis wirkenden Linienbild aus Licht, sind die Ausführenden von Handbewegungen einer Frau, die im Hintergrund an einem Tisch sitzt. Ein Bild brutaler Abhängigkeit, übersetzt in fast schmerzende Körperlichkeit. Diese Explosion von Körperarbeit - ein anderer Begriff wäre zu filigran für das Geziegte - wird über anderthalb Stunden nicht enden. [...] und alle, die Musiker auf dem Podium eingeschlossen, schauen gebannt zu. [...] Was folgte waren Beifall, trampelnde Füße, Ovationen. Vandekeybus' Inszenierung hat an Frische und Stärke nach 27 Jahren nichts eingebüßt. Bemerkenswert.

Eine Veranstaltung im Rahmen des

Festivals szene: FLANDERN

Eine Kooperation des Societaetstheaters
und HELLERAU - Europäisches Zentrum
der Künste Dresden.


Dauer: 80 min.

Begleitend werden Filme von
Wim Vandekeybus
gezeigt.

Im Anschluss an die Vorstellung vom 12.04. findet ein Publikumsgespräch statt.


Leitung | Choreografie | Inszenierung:
Wim Vandekeybus
Tanz: Ricardo Ambrozio, Damien Chapelle, Tanja Marín Friðjónsdóttir, Zebastián Méndez Marín, Aymara Parola, Maria Kolegova, Livia Balazova, Eddie Oroyan, Pavel Masek
Originalmusik: Thierry De Mey, Peter Vermeersch
Probenleitung: Eduardo Torroja
Kostümbild | Maske: Isabelle Lhoas, Frédérick Denis
Technische Leitung: Davy Deschepper
Lichtdesign: Francis Gahide
Licht auf Tournee: Davy Deschepper, Karin Demedts
Tontechnik: Davy Deschepper, Bram Moriau, Tom Buys
Produktion: Ultima Vez
unterstützt durch: Charleroi Danses
Koproduktion: KVS
Koproduzenten der Originalversion: Centro di Produzione Inteatro Polverigi, Festival de Saint-Denis, Festival d'Eté de Seine-Maritime, Toneelschuur Produkties Haarlem, Internationales Sommertheater-Festival Hamburg
Dank an: Louise De Neef, Benjamin Dandoy

www.ultimavez.com
www.ictus.be

Europäisches Zentrum der Künste Dresden