Festspielhaus Hellerau

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Un peu de tendresse bordel de merde!

Vergangene Termine

  • Do 31.03.11 20:00

EIN WENIG ZÄRTLICHKEIT, VERDAMMT NOCH MAL!

Dave St-Pierre Inc.

Un peu de tendresse bordel de merde!

Tanztheater

Warum bleiben manche Paare einen Tag zusammen und andere ein ganzes Leben? Wild, herausfordernd und poetisch zugleich ist Dave St-Pierres Suche nach Beziehungen, Nähe und Zärtlichkeit. Dave St. Pierre wuchtet die krisenhaften Verwicklungen zwischen Mann und Frau, Lust und Leid der Paarung mit einer gehörigen Portion Trash auf die Bühne. Der Choreograf arbeitet unverblümt und stilsicher mit Versatzstücken aus Tanz und Theater, mit Pathos und Klischee. Er jongliert mit Elementen von Tanztheater, Musical-Shows und drastischer Comedy, wenn seine zwanzig hervorragenden Tänzer – nackt bis auf die blonden Perücken – den Zuschauerraum unsicher machen. Ein Tanztheaterstück über die Gesellschaft und ihre Defizite, das zugleich unterhält, provoziert und berührt.

Dresdner Neueste Nachrichten / 02.04.2011

Keine Frage, es ist nicht zu vermuten, dass Dave St-Pierre mit seiner kuriosen Tänzerschar naiv die Rückkehr zu paradiesischen Zuständen sucht. Und er kann und will sich auch nicht die Zeit nehmen, seine Sicht auf das Zusammenleben in dieser einen Welt nur in vorsichtigen, tradierten Schritten aufzuzeigen. So zeichnet er also provozierende, eindringliche, ungewöhnliche Bilder, die von Toleranz, dem selbstbestimmten Weg, der Art und Weise, wie man leben will, erzählen. (...) Beim Schlussapplaus stehen die Tänzer liebenswert und menschlich vor dem Publikum - sie sind nah dran an den Zuschauern, mehr Nähe geht fast nicht.

Boris Michael Gruhl auf MDR Figaro / 01.04.2011

Die Varianten des Titels werden in zwei Stunden sehr intensiv durchgespielt, mit oder ohne Worte. (...) Szenen von zartester Intensität und im Gegensatz dazu Blödelei und Albernheit, plumpe Anmache und selbstzerstörerische Momente. (...) Es ist ein Theater, wo man sich natürlich immer wieder wehren möchte, aber man vermag es nicht, weil die Intensität dieser Akteure so authentisch ist.

SÄCHSISCHE ZEITUNG / 30.03.2011

Eigentlich kann Tanz wie keine andere Kunst erotisch sein. Und nackte, auch kopulierende Körper sind im zeitgenössischen Tanz nichts Besonderes mehr. [...] Die Umsetzung dieser Idee durch die kanadischen Choreografen ist sicher unterhaltsam, mitunter berührend, oft provozierend, vielleicht sogar schockierend.

Eine Produktion von Dave St-Pierre inc Company. Unterstützt durch Conseil des Arts et des Lettres du Québec, Conseil des Arts du Canada, Foreign Affairs and International Trade Canada. Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Kanada.

Dauer: 90 min. ohne Pause

Der entblößte Körper
An diesem Wochenende widmet sich HELLERAU einer Serie von Tanztheaterstücken, in denen der entblößte Körper im Zentrum des choreografischen Interesses steht:

Dave St-Pier­re Inc. //
Un peu de ten­dres­se bor­del de merde!
Dave St-Pier­re Inc. //
La por­no­gra­phie des Âmes
Da­ni­el Lé­veil­lé Danse //
Le Sacre du Prin­temps // Amour, Acide et Noix

Europäisches Zentrum der Künste Dresden