Festspielhaus Hellerau

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TONOLAND (Mind a gap)

Vergangene Termine

  • Fr 08.03.13 20:00
  • Sa 09.03.13 20:00

Uraufführung / Koproduktion

ANTON LACHKY

TONOLAND (Mind a gap)

Mit Les SlovaKs tanzte Anton Lachky zwei wunderbare Produktionen in HELLERAU, heiter, berührend, melancholisch, mitreißend – nun choreografiert er ein eigenes Stück: Dafür bringt Lachky fünf großartige Tänzer zusammen, deren Auswahl wie ein Who is Who der äußerst erfolgreichen Brüsseler Tanzszene klingt: Milan Herich und Peter Jasko gehören ebenfalls zu Les SlovaKs, Seoljin Kim hat in den Stücken von Peeping Tom begeistert, Quan Bui Ngoc tanzte bei Les Ballets C. de la B. und Sergi Parès ist Zirkusakrobat. Die Tänzer suchen und überschreiten Grenzen auf der Reise durch ihre Phantasiewelt. Strukturierte Improvisationen wechseln sich ab mit einer festgelegten Choreografie, Anton Lachkys Arbeit balanciert zwischen Originalität, Virtuosität und Präzision.

Ausschnitt aus einer Probe:

creation 2013 Anton Lachky Company from bram smeyers on Vimeo.

Dresdner Neueste Nachrichten / 11.03.2013

Wo bitte geht's nach Tonoland? Anton Lachky präsentiert in Hellerau mit einem Tänzer-Quartett eine urige Uraufführung. [...] Ohne Geschichten im herkömmlichen Sinne zu erzählen, müssen die begnadeten Tänzer auf dieser Reise nicht nur ans Ziel kommen, hinter Ulk verborgen auch zueinander. Und dann, als hielten sie so viel Intimität gar nicht aus, kommt schon der nächste Kracher. [...] Was ist festgelegt und was entspringt der Tanzlust des Augenblicks, wie lange halten die das durch? [...] Wo Tonoland liegt oder ob es das wirklich gibt, wissen wir nach einer Stunde nicht, aber wir wissen, dass die Reise mit diesen Tänzern unbedingt lohnt.

Musik in Dresden / 08.03.2013

Ein rasanter Trip durch ein Wunderland mit skurrilen Figuren. Es wirkt, als wolle einer den anderen an Skurrilität übertrumpfen. [...] Glücklich wird allein der Besessene. Sichtbar wird das in dieser Arbeit in einem unabdingbarem Drang zu körperlichem Ausdruck. Desto intensiver fällt die Leere stiller, bewegungsloser Momente aus, wenn jeglicher Ausdruck aus den Körpern verschwunden zu sein scheint. Bis zur nächsten Bewegung.

Uraufführung, Koproduktion
Dauer: ca. 70 min.

Eine Produktion von Seventyseven in Koproduktion mit HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste, KVS Brüssel und Charleroi-Danses. Mit Unterstütung der Communauté française Wallonie-Bruxelles.

Europäisches Zentrum der Künste Dresden