Festspielhaus Hellerau

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Tänze in SCHWARZWEISS

Informationen

Ticketaktion*

Wer Tänze in SCHWARZWEISS besucht, bekommt das Ticket für die anschließende Veranstaltung Ich und Du ist nicht gleich Wir zum halben Preis.
*Dieses Angebot gilt nur im HELLERAU-Besucherzentrum und an der VVK-Stelle der Musikfestspiele in der Weißen Gasse, sowie an der Abendkasse im Festspielhaus Hellerau.

Vergangene Termine

  • Mi 28.05.14 20:00
  • Do 29.05.14 20:00
  • Do 04.12.14 20:00

Tanz 60 Min.

Katja Erfurth

Tänze in SCHWARZWEISS

Koproduktion | Uraufführung

Ihre jüngste Choreografie Tänze in SCHWARZWEISS widmet Katja Erfurth der Ausdruckstänzerin Dore Hoyer (1911-1967). Die in Dresden geborene Dore Hoyer prägte maßgeblich die deutsche Ausdruckstanztradition.
Ausgehend von der Rekonstruktion zweier Tänze aus Dore Hoyers Zyklus Affectos Humanos entwirft Katja Erfurth Tanzstücke, die durch die expressionistische Körpersprache der Tänzerin inspiriert sind. Sie verfolgt dabei Hoyers Gestaltungswillen des geformten, körperlichen Ausdrucks, der im berühmt gewordenen Drehtanz nach Ravels Boléro seinen Höhepunkt findet. Katja Erfurth kreiert nach Hoyers Intention, den Körper in einen Wirbel zu steigern, eine eigene Fassung.
Katja Erfurth erforscht so auf eindrückliche Weise ein Stück Tanzgeschichte und erzählt sie in der Gegenwart lebendig weiter.

Pressestimme

„Abstraktion und Emotion sind die beiden Pole, zwischen denen die Dresdner Tänzerin Katja Erfurth einen wunderbaren Bogen spannt. (...) Die große Bühne des Festspielhauses ist erfüllt von der Zerbrechlichkeit jener Tanzkunst, die aus der Stille kommt, deren wortlose Schreie aber unüberhörbar sind und deren hohe Konzentration ein großes Geschenk ist.“ (30.05.14, tanznetz.de)

Dresdner Neueste Nachrichten / 30.05.2014

Abstraktion und Emotion sind auch die beiden Pole zwischen denen die Dresdner Tänzerin Katja Erfurth einen wunderbaren Bogen spannt in ihrem neuen Soloabend Tänze in Schwarzweiss, den sie Dore Hoyer gewidmet hat und dessen erfolgreiche Premiere im großen Saal des Festspielhauses in Hellerau stattfand. Mit dem Pianisten Camillo Radicke und dem Schlagwerker Sascha Mock hat sie höchst einfühlsame Partner, von Falk Dittrich sind die sensiblen Lichtstimmungen. [...] Als bildhafte Einstimmung auf das Anliegen dieser Hommage an eine große Tänzerin erscheint Katja Erfurth zur ersten Musik, jenem Erinnerungsstück von Ravel, das er nie als Todesmusik verstanden wissen wollte, zunächst als Schattenbild - sie verdoppelt sich und tritt dann ins Licht der Bühne und aus dem Schatten heraus. An anderer Stelle wird sich ihr Schatten vervielfachen, was sich als beeindruckende Assoziation auf die subversive Wirkung der Tanzkunst beziehen lässt. [...] Sie muss dazu ihren Platz so gut wie kaum verlassen und dennoch ist die große Bühne des Festspielhauses erfüllt von der Zerbrechlichkeit jener Tanzkunst, die aus der Stille kommt, deren wortlose Schreie aber unüberhörbar sind, deren hohe Konzentration ein großes Geschenk ist.

Dresdner Neueste Nachrichten / 09.10.2006

Katja Erfurth schließlich ist kongeniale Entsprechung, ist wortloser Schrei im Tanz, ist dabei unüberhörbar und ganz Mary Wigmans Diktum 'Man tanzt, weil dies der einzige Weg ist, seine tiefsten und fundamentalen Gefühle auszudrücken'.

Choreografie und Tanz: Katja Erfurth
Klavier: Camillo Radicke
Schlagwerk: Sascha Mock
Mentorin für die Rekonstruktion der Tänze Angst und Liebe aus dem Tanzzyklus Affectos Humanos: Susanne Linke

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Landeshauptstadt Dresden - Amt für Kultur und Denkmalschutz und der Stiftung für Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Nominiert für den Ursula-Cains-Preis, den Tanzpreis des Freistaates Sachsen.

Europäisches Zentrum der Künste Dresden