TonLagen 2011

Jan Vogler Cello Counterpoint

19/10 €

Bilder + Video

  • 01/05

So umfangreich Steve Reichs kompositorisches Œuevre ist - für Violoncello solo schuf er nur ein einziges Werk: Cello Counterpoint. Das aber hat es in sich und stellt den Musiker aufgrund seiner rhythmischen Dichte vor eine gewaltige Herausforderung. Jan Vogler, weltweit gefeierter Cellist und mit seinen langjährigen Dresdner Tätigkeiten längst auch ein Markenzeichen der Stadt, reizt dieses 2003 geschriebene Stück schon lange; TonLagen bietet nun den willkommenen Anlass, Cello Counterpoint in HELLERAU erstmals zu präsentieren.
Im Kontrast dazu stehen Werke europäischer zeitgenössischer Komponisten, die musikalisch gänzlich andere Wege einschlugen. Diese Werke der Gegenwart werden durch eingeschobene Phrasen aus Johann Sebastian Bachs Solosuiten gleichsam eingebettet in den großen Kanon der - nicht nur - abendländischen Musiktradition.

Pressestimmen

Das Publikum war sich nach dem Konzert einig: solche kurzweiligen Vermittlungs-Abende braucht Dresden öfter: Statt unter "Genussdruck" durch alle Räume des musikgeschichtlichen Museums zu hetzen, konzentrierte sich der Cellist Jan Vogler auf einige wenige Bilder [...] und erreichte dadurch bleibende Eindrücke bei denen, die ihm auf seiner Reise folgten.
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In dieser didaktische gelungenen Art auf das Hauptwerk des Abends hingeführt, gelang es problemlos, Steve Reichs mordsschweren "Cello Counterpoint" mitzuverfolgen.
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So erinnerte Dresdens Erstaufführung von "Cello Counterpoint" an Reichs frühe Werke, in denen er mit Phasenverschiebungen verschiedener Stimmen experimentiert.

Sächsische Zeitung 10.10.2011

Was Vogler vermittelte, hatte einen ausgesprochen privaten Ton und zeugte zudem von umfassendem Hintergrundwissen, dem sich das Publikum bereitwillig öffnete.
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Das Konzert war ein Musterbeispiel für die vermittlung zeitgenössischer Musik, die auch von anderen Musikern genutzt werden sollte. Freilich mpssen sie es nicht nur wollen, sondern auch können. Vogler Kann's und sollte es viel öfter wollen. Es täte und gut, denn wir haben immer noch einiges nachzuholen.

Dresdner Neueste Nachrichten 10.10.2011

Jan Vogler spielt Werke von Steve Reich, Witold Lutosławski, Györgi Kurtág und Phrasen aus den Solosuiten von Johann Sebastian Bach

Dauer: ca. 1 Std.