TonLagen 2010
01.10.–18.10.2010
TonLagen - Dresdner Festival der zeitgenössischen Musik präsentierte vom 1. bis 16. Oktober zahlreiche hochklassige Ur- und deutsche Erstaufführungen. Zum breiten Spektrum der dargebotenen Musikproduktionen gehörten Konzerte für Kammerorchester, Vokalwerke Neuer Musik, Musiktheater, elektronische audiovisuelle Experimente, Tanz und avantgardistische Rockmusik. Zu den Höhepunkten des Festivals zählten unter anderem die außergewöhnlichen Aufführungen "Batterie - Drumset" - eine Begegnung von vier Schlagzeugern -, "Avantcore Contrasts", das Projekt von Michael Wertmüller, oder die Uraufführung von Michael Hirschs "Rezitativ und Arie", gespielt vom Hamburger Ensemble Resonanz. Mit "KU" öffnete der Multi-Media-Künstler Ulf Langheinrich unvergleichliche Ton-Bild-Räume, inspiriert von den Klängen einer Orgel. Die Dresdner Sinfoniker wurden für ihre anatolische Reise "Hasretim" und der gleichnamigen Komposition von Marc Sinan stürmisch gefeiert. Die insgesamt 14 Uraufführungen des Festivals beweisen den Experimentiercharakter von HELLERAU; Experimente, die auch die Besucher begeistert annahmen. "Wir haben mit unserem Programm an fast jedem Abend unterschiedliches Publikum nach Hellerau gezogen, das Besucherlevel hat sich stabilisiert", zeigt sich der künstlerische Leiter Dieter Jaenicke zufrieden. Mit einer Auslastung von 61 Prozent konnten die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Viele der Ensembles waren im Rahmen von TonLagen zum ersten Mal in Dresden zu erleben. Neben den zahlreichen Eigenproduktionen arbeitete HELLERAU mit vielen Koproduktionspartnern zusammen, wie den Bregenzer Festspielen - Kunst aus der Zeit, der Dresdner Philharmonie, den Dresdner Sinfonikern, dem Netzwerk Neue Musik, Klangnetz Dresden, der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber und vielen anderen.
TonLagen - Dresdner Festival der zeitgenössischen Musik findet im kommenden Jahr vom 1. bis zum 15. Oktober statt.
Pressestimmen
Sächsische Zeitung 18.10.2010 zu TonLagen 2010 !!! – Resumee„Tonlagen“ endet, wie es vor gut zwei Wochen begonnen hatte: mit bunten Farbtupfern aus der riesigen Palette an Gegenwartsmusik, mit hochklassigen Ensembles und dem Gefühl, dass das Hellerauaer Festival mit seinen bereichernden Angeboten ein Stück weiter zur Mitte der gemütlichen Musikstadt Dresden vorgedrungen ist. ... Zu den grandiosen Höhepunkten gehört der „Frankenstein!!“-Abend mit der fulminanten Dresdener Philharmonie und HK Gruber - einem, der die Größe hat, alles Elitäre und also auch die Branche, in die er gesteckt wird, genüsslich aufs Korn zu nehmen.
Bessere Erfahrungen kann man in Hellerau nicht machen, wo sich das Team des Europäischen Zentrums bemüht, den Touch avantgardistischer Entrücktheit irgendwie loszuwerden. ... „Wir sind auf gutem Wege“, ist sich Jaenicke sicher, dass ein größeres Publikum wachsen wird - nicht nur bei „Klub! Hellerau“, wo der Ansturm fast gigantisch war.
Freie Presse 09.10.2010 zu TonLagen 2010 !!!(...) Das Festival ist mutig, weil es mit seinen 20 Produktionen den Besuchern nur eine Chance lässt: Hinzugehen und sich überraschen zu lassen. Das kann schief gehen – ist es aber bei der ersten Auflage im letzten Jahr aber nicht, als Neu-Intendant Dieter Jänicke die bis dato fast vollkommen zugestaubten Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik wieder vom Kopf auf die Füße stellte: das Ergebnis waren ausgesprochen überraschende, spannende, belebende und bereichernde Mischform-Programme zwischen schräger Musik und Tanz, Videoanimation und Klangexperiment, Theater und Konzert, Installation und Clubbesuch...
Sächsische Zeitung 05.10.2010 zu Tonlagen 2010 !!!Das diesjährige Festival der zeitgenössischen Musik startete vielschichtig, geschichtenreich, gedanklich abgründig - und mit guter Resonanz.
Dresdner Kulturmagazin 01.10.2010 zu TonLagen 2010 !!!Wir wissen es ja: Aus Hellerau kommt eh nur elitäres Gedöns, und dass von Neuer Musik nichts anderes zu erwarten ist, versteht sich schließlich von selbst. Dieses landläufige Vernehmen wird von den Veranstaltern des TonLagen-Festivals, (...), durchaus ernst genommen. Als leitendes Thema des Festivals und vermittelndes Band zwischen den 24 Aufführungen, (...)steht diesmal das prekäre Spannungsverhältnis zwischen ›Populärem‹ und vermeintlich ›Elitärem‹ in der zeitgenössischen Musik. Damit setzen die TonLagen, vormals die ›Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik‹, den Weg fort, den sie seit der Umbenennung (...) und unter der Intendanz von Dieter Jänicke mit bisher beachtlichem Erfolg eingeschlagen haben.
Freie Presse 23.09.2010 zu Tonlagen 2010 !!!Das Festival ist mutig, weil es mit seinen 20 Produktionen den Besuchern nur eine Chance lässt: Hinzugehen und sich überraschen zu lassen. Das kann schief gehen - ist es bei der ersten Auflage im letzten Jahr aber nicht, als Neu-Intendant Dieter Jaenicke die bis dato fast vollkommen zugestaubten Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik wieder vom Kopf auf die Füße stellte: Das Ergebnis waren ausgesprochen überraschende, spannende, belebenden und bereichernden Mischform-Programme zwischen schräger Musik und Tanz, Videoanimation und Klangexperiment, Theater und Konzert, Installation und Clubbesuch. Passend dazu gibt es diesmal auch Gesprächsrunden zum Thema "populär vs. elitär". Die "Tonlagen" mögen Vertrauen fordern. Neugier. Aber wenn man sich darauf eingelassen hat, sitzt man da wie der geläuterte Gourmet-Kritiker Ego im Pixar-Trickfilm "Ratatouille", welcher letztlich der kochenden Ratte Rémy nur noch ein höchst verzücktes "Überrasche mich!" zuruft. Denn schon allein ein erfrischender Freigeist kann ja immer neu gierig machen...
Sächsische Zeitung 04.09.2010 zu TonLagen 2010 !!!Das 24. Dresdner Festival für zeitgenössische Musik, kurz „Tonlagen“ vom 1. bis 16. Oktober bietet (...) 24 ambitionierte Produktionen, die eins eint: sie sollen populär sein. „Wir wollen das Vorurteil widerlegen, das zeitgenössische Kunst elitär statt verständlich und Populäres gleich niveaulos sein muss“, sagte Intendant Dieter Jänicke (...) spannende Emotionswecker (...)
Dresdner Neueste Nachrichten 04.09.2010 zu TonLagen 2010 !!!Intendant Dieter Jänicke hat innerhalb von zwei Jahren das Festspielhaus neu profilieren können und dabei bereits bestehende Tendenzen fortentwickelt – zeitgenössische Musik ist längst angekommen im bunten Mix der Kunstausübung. Die Hellerauer setzen auf reichlich reibungs- und Kontaktflächen zwischen den Künsten, kaum ein Konzert der TonLagen wird als klassischer „Frontalunterricht“ stattfinden. Ein Konzert für 50 Windgongs und Ensemble lädt bereits am 4. Und 5. September zu einem besonderen Erlebnis ein. Die TonLagen genießen wird, wer die Bilder, Töne, Worte und Aktionen täglich mit Neugier und Offenheit empfängt (...)
Dresdner Neueste Nachrichten 01.09.2010 zu TonLagen 2010 !!!Als Prolog zum TonLagen-Festival des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau konnte man bereits jetzt eine besondere Aufführung im Festspielhaus erleben. Der Berliner Komponist Moritz Gagern lud zu einem Konzert für 50 Windgongs und ein kleines Ensemble ein. Es „entwickelte sich ein Dialog aus liegenden, geschlagenen, verhallenden Tönen. Der experimentelle Charakter verschwand dennoch nicht, denn die Musiker hatten teilweise auf die „Angebote“ der Gongs zu reagieren, zudem sorgte die Hängung und Entscheidung für den großen Hellerauer Festspielsaal für ein nicht exakt wiederholbares Ergebnis
Veranstaltungen
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Jacob’s Room
Morton Subotnick
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Frankenstein!!
Dresdner Philharmonie & HK Gruber
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New Composers Collective
Zoller, Hahn, Henkel
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Batterie - Drumset
Lukas Schiske / Rainer Römer / Dirk Rothbrust / Gerrit Nulens
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13 Most Beautiful... Songs for Andy Warhol’s Screen Tests
Dean Wareham / Britta Phillips
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Avantcore Contrasts
Ensemble Courage / Michael Wertmüller / Steamboat Switzerland
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KU – Konzert für Orgel und 3-D-stereoskopischen Film
Ulf Langheinrich
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Principal Sound
Morton Feldman / Jörg Herchet / Ernst Helmut Flammer
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Bohnerwachs Phonocake Showcase
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Hasretim – Eine anatolische Reise
Marc Sinan & Dresdner Sinfoniker
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Monolithe – Morphonic Lab IX
Tonlast / Sardh / FM Einheit & Irmler
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Einführungskonzert zur audiovisuellen Performance waft
Trys Keturiose
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Open Spaces
Ensemble Resonanz & Beat Furrer
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Waft
Fusedmarc / Trys Keturiose & Gäste
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Ascolta goes Popular
Ensemble ascolta & Jennifer Walshe
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Konzert für 50 Windgongs und vier Spieler
Moritz Gagern
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Onde de Choc
Compagnie O Vertigo
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Klanggestalten
Ketan Bhatti / Simon Stockhausen / Formelwesen
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Madrigale
Neue Vocalisten Stuttgart
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Hast du Töne? - Wir schon!
Komponistenklasse Dresden
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Klub! Hellerau










































