Ausstellung
Einen Ort herstellen
22.01.–24.03.2010
Erste Ausstellung des Neuen Sächsischen Kunstvereins in seinem neuen Standort in Hellerau
3/1,50 €
Die erste Ausstellung des NSKV in seinem neuen Domizil Hellerau setzt sich in Bezug auf Geschichte und Gegenwart des Ortes mit Erinnerungskultur als dynamischen Prozess auseinander, macht ideologische Konstruktionen sichtbar, analysiert und kommentiert Mythen, bringt vergessene Aspekte der Geschichte wieder ans Licht.
Pressestimmen
Dresdner Neueste Nachrichten 19.02.2010 zu Einen Ort herstellen •Kuratorin Ilina Koralova vereinte Arbeiten von 15 internationalen Künstlern, die auf die eine oder andere Art die sich überlagernden Schichten der zeit respektive der Geschichte und des Umgangs mit ihnen thematisieren. Das Festspielhaus wiederum ist für ein solches Projekt ein adäquater Ort, ist es doch selbst von teils sichtbar gehaltenen Schichten unterschiedlicher Epochen geprägt. Fast folgerichtig ist es, wenn in das Anliegen, einen Ort her(zu)stellen, der Besucher einbezogen wird. (...)Die Arbeiten thematisieren gleicherma0en positive Utopien der Entstehungszeit des Kunstortes Hellerau und ähnlicher Projekte (wie etwa das Bauhaus) wie deren spätere Überlagerung durch faschistische Diktatur und Realsozialismus, wobei die Auseinandersetzung mit Letzterem das Schwergewicht bildet.
Sächsische Zeitung 19.02.2010 zu Einen Ort herstellen •Die Schau Einen Ort herstellen des Neuen Sächsischen Kunstvereins kümmert sich um die Geschichte Helleraus und um die Erinnerungen des europäischen Ostens. Mit den Mitteln des Zimmermannshandwerks, der Klebekunst, des Films und der Fotografie zeigen 15 Künstler, wie sich Bedeutung fabrizieren lässt oder Fundstücke einer vergangenen Zeit zu Symbolen.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen







