Musiktheater

Akademieprojekt III Utopia 100

Hellerauer Akademie für experimentelles Musiktheater

15/8 €

Bilder + Video

  • 01/02

Was hat Utopie mit Paradies, Science-Fiction oder Zukunft zu tun? Was führt zu Bewegung und Veränderung, zu Vorstellungen von dem noch Unbekannten? Mit Stichworten, Titeln, Bildern, Tonaufnahmen, dokumentarischen Texten, vorgefundenem Notenmaterial wird offen, assoziativ, konzeptionell oder pragmatisch umgegangen und gearbeitet. Vielfältige Ideen und Perspektiven werden unterschiedlich geschichtet, zu- und übereinander gelagert. Dabei geht es nicht um eine möglichst korrekte historische oder informative Aufarbeitung der HELLERAU-Utopien, sondern um eine konstruktive (Re-)Aktivierung. In Utopia 100 auf dem gesamten Festspielareal wird das individuelle und kollektive Suchen nach Utopien in musiktheatralen Situationen und Ereignissen erlebbar sein, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven auch von jedem Besucher immer wieder neu zusammensetzen lassen.

Pressestimmen

Mit dem ursprünglichen Gattungsbegriff des Musiktheaters hatten die insgesamt 16 Performances und Installationen nur noch wenig zu tun.
[...]
Der Festsaal, sonst Hauptschauplatz blieb überraschenderweise gänzlich gesperrt. "Einblick" gewährten nur die Schlüssellöcher, durch die Impressionen des Salles auf verschiedene Videos des Künstlers Gil Sperling zu sehen waren. Ebenfalls originell präsentierte sich die Installation "100 Dinge" von Ulrike Gärtner. [...] Frauke Spangenberg wiederum pflanzte ihre Utopien [...].
Viele Facetten und kreative Impulse also, die auf dem gesamten Festspielareal zu bestaunen waren.

Dresdner Neueste Nachrichten 14.09.2011

Eine Kooperation von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden im Rahmen von KlangNetz Dresden gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes.

Künstlerische Leitung: Johannes S. Sistermanns, Dramaturgie: Marion Demuth
mit: Saskia Bladt, Ulrike Gärtner, Friedrich Hausen, Margarete Huber, Wolfgang Kurtz, Frauke Spangenberg, Anabel Sarabi, Igor Sovilj, Katherine Spencer, Gil Sperling, Emily Yabe, Stephan Pankow