Tanz

Les Slovaks Dance Collective Journey Home

19 € / 10 €

Bilder + Video

  • 01/04

“Journey Home” ist ein polyphoner Tanzabend, bei dem jeder Tänzer sich sowohl als exzellenter Solist als auch als instrumentaler Teil eines dynamischen und familiären Kollektivs versteht. Dieses Prinzip ist Teil ihrer Komposition und erlaubt dem Zuschauer, dem Humor ihrer Meinungsverschiedenheiten, ihrer Übereinstimmungen, Improvisationen und dieser verführerischen Mischung aus Lässigkeit und Virtuosität beizuwohnen. Ihre überzeugende Tanztechnik ermöglicht körperliche Leistungen, die in Staunen versetzen. Musik spielt hierbei eine wesentliche Rolle, indem sie dem Tanz aus einer anderen Perspektive begegnet - live gespielt vom Musiker und Komponisten Simon Thierrée, der schon in ihrer vorherigen Arbeit “Opening Night” Teil des Ensembles war. Wir sind gespannt auf die deutsche Premiere von “Journey Home” mit den Tanzvirtuosen Milan Herich, Anton Lachky, Milan Tomasik, Peter Jasko und Martin Kilvady.

Pressestimmen

Das ist keine hochdramatische, kunstvoll verschlüsselte Aufführung mit Zierrat und ausgeklügelten Formen, vielmehr die Vorstellung einer besonderen Art von Lebensgefühl und Verbundenheit, wo in speziellen, musikalisch bewegten Rhythmen und Räumen miteinander vertraute Menschen aufeinandertreffen, sich anziehen, abstoßen, musikalisch inspiriert ins Rollen geraten oder zum berührenden Gesang vereinen. Das Slowakische, die Wurzeln sind dabei wichtig, doch man begreift auch in schönster Weise den Wert und das Beglückende der kleinen, verschworenen Gruppe, etwa gemeinsam zu besitzen, das sich weder erwerbend noch erjagen lässt, Und jenes Bibel-Zitat von Einer trage des anderen Last ist in dieser Vorstellung wunderbar verschiedenartig aufgenommen worden.

Dresdner Neueste Nachrichten 11.01.2010 zu Journey Home •

Der Abend heißt Journey Home und im mehr und mehr aufhellenden Licht kommen die sechs Protagonisten immer wieder nach Hause, zu den Wurzeln ihres Tanzes und ihrer Musik. Von da aus unternehmen sie teils recht vergnügliche Ausflüge in die unterschiedlichsten Stile des Tanzes und der Musik. Da kann sich Foklore mit hartem Beat mischen, es kann leicht rockig zugehen, dann wieder brechen melancholische Sehnsuchtstöne durch, als säßen wir alle im Penguin-Café und draußen bringt Tief Daisy den Weltuntergang. So auch der Tanz, allein, in der korrespondierenden Zweisamkeit, in spielerischen Abfolgen, die an Scharaden der Kindheit erinnern. Es gibt ausgesprochen clowneske Passagen, mal grüßen Charlie Chaplin und seine herzlichen Stummfilmgags, dann gibt es nette Rüpeleien, zärtliche Zweisamkeit und kerlige Rivalitäten(..)Das alles, auch gelegentliche Zitate aus der Hip-Hop-Szene, die schwingenden Bewegungen und das Einfangen der Arme aus dem modernen Kanon der Bewegungsbeschränkung, beschert eine abfolge vergnüglicher Momente.

tanznetz.de 09.01.2010 zu Journey Home •

Als sich Les SlovaKs nach fünfzehn Jahren Tanzens und sieben Jahren gemeinsamen Lebens 2006 als Tanzkollektiv formt, ist ihr Ausgangspunkt und Ziel, einen Tanz zu entwickeln, der lebendig und ungebunden ist und keine ästhetischen oder bewegunstechnischen Möglichkeiten ausschließt. Frei von jedweder Kategorisierung begrüßen sie verschiedene Stile, Konnotationen und Phantasien mit spielerischer Flexibilität. So ist ein Tanz entstanden, der mit ihrer gemeinsamen Geschichte und ihren Referenzen spielt: schon als Fünfjährige sind sie zusammen auf einem Volkstanzfestival in ihrer Heimat Slowakei aufgetreten, später haben sie eine Tanzausbildung bei P.A.R.T.S. in Brüssel unter der Leitung von Anne Teresa de Keersmaeker absolviert, bevor sie sich bei namhaften Kompanien wie Rosas, Akram Khan, Ultima Vez u.a. wieder trafen. Verbunden durch ihre persönliche und kulturelle Geschichte, kreieren sie mitreißende Stücke neu-traditionellen Tanzens, die rasant, witzig und poetisch sind. Dabei ist der slowakische traditionelle Tanz immer eine Quelle der Inspiration.

Eine Produktion von Phileas Productions in Koproduktion mit Kaaitheater, Charleroi/Danses, Teatre Mercat de les Flors und Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste. Unterstützt von DCJ-Dans Centrum Jette. Gefördert durch die Flämische Gemeinschaft.

Publikumsgespräch

am 9. Januar im Anschluss an die Vorstellung.

Workshop

für professionelle und semi-professionelle Tänzer am 6. + 7. Januar. Anmeldung unter mehnert%40hellerau.org