Tanz
The Forsythe Company I don’t believe in outer space
18 € / 9 €
I don’t believe in outer space handelt vom Universum, also von allem, auch vom Menschen, von der Liebe, vom Tod und von Gott. Vom Glauben. Nichtglauben steht im Titel. Vom Sehen und Nichtsehen, Metapher für das Erkennen (...). Das merkwürdige und wunderbare Stück ertastet jenes zenmäßige Paradox, dass Verschwundenes präsent ist und das Präsente irreal.“
(Melanie Suchy, tanzjournal, Januar 2009)
Für das im November 2008 in Frankfurt am Main uraufgeführte Stück komponierte Thom Willems die Musik und Dorothee Merg kreierte die Kostüme. Im November 2009 erhielt der Forsythe Tänzer Christopher Roman den Deutschen Theaterpreis Der Faust für die beste darstellerische Leistung als Tänzer für seinen Part in I don't believe in outer space.
Kein Einlass für Kinder unter 14 Jahren.
Preise Fr – Sa € 20, So – Do, € 18, ermäßigt 50 %
Frühbucherrabatt 10 % bis 4 Wochen vor der ersten Vorstellung einer Serie The Forsythe Company Card 25 % Vergünstigung
Achtung Kombiticket! Beim Besuch von beiden Vorstellungen gibt es eine Ermäßigung von 20 % auf den regulären Kartenpreis.
Tickets
ticket2day.de im Societaetstheater (0351 80 36 810),
DresdenTicket.de (0351 86 27 390),
Hellerau-Europäisches Zentrum der Künste, Besucherdienst (0351 88 93 884) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Online www.ticket2day.de Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Infophone 069 90 73 99 100
Pressestimmen
Dresdner Neueste Nachrichten 12.03.2010 zu I don't believe in outer space •’I don’t believe in outer space’ ist vielleicht die opulenteste, farbenreichste, sicher die wortreichste Produktion von William Forsythe, die wir bisher in Dresden gesehen haben. Man könnte die im Herbst 2008 in Frankfurt/Main uraufgeführte arbeit auch wegen der hinreißend über die Musik getanzten und gelegentlich sogar gesungenen Episoden kurzschlüssig als Musical bezeichnen, doch das hieße wohl allzu deutlich ausgelegten Spuren auf dem Lein zu gehen und die Parodie mit dem Original zu verwechseln. Das ‚tragische Thema eines Popsongs der Siebziger’ lässt erst einmal auf sich warten, bis es sich durchsetzt nach einer inszenierten Panne, die mehr mit der vom Titel implizierten Fragestellung zu tun hat: mit der Beherrschbarkeit von Realität oder Illusion, mit Kausalität bzw. dem Verknüpfen von Ursache und Wirkung, mit dem Verhältnis von Endlichkeit und Unendlichkeit – für die schon auf ein paar Hundert Quadratmetern genügend Platz ist.
Sächsische Zeitung 12.03.2010 zu I don't believe in outer space •Als bestärke ein antiker Chor Schrecken wie Scherz, verleiht bald das gesamte Ensemble Caspersens Worten Gesten und Mienenspiel. Einer juckt dem anderen an Kreuzbein, Handrücken und Knie. Ohnehin zeigt sich die Forsythe Company zum Gerüst der Musik von Thom Willems gewohnt schlafwandlerisch sicher. Die Tänzerinnen und Tänzer lassen auch Nummern, deren Substanz sich nicht erschließt, heiter und leicht werden.
The Forsythe Company wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Sie ist Company-in-Residence im Festspielhaus Hellerau in Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main. Wir danken Frau Susanne Klatten für die Unterstützung der Forsythe Company.







