01.07.-02.07.2011 | LINIE 08
Valentina Cabro/Sascha Henkel/Gary Hurst // Teresa Hackel // Jana Ressel/tanzLOOPS
2 Bilder , 2 Kritiken
Pressestimme
tanznetz.de 04.07.2011Drei Frauen, drei starke Stücke, immer dann am stärksten, wenn sie ganz leise, zerbrechlich, völlig schutzlos und ausgelifert dem Publikum jene seltenen Glücksmomente der Authentizität des Rätsels körperlicher Signale vermitteln.
Dresdner Neueste Nachrichten 05.07.2011Es sind Arbeiten von un dmit Tänzerinnen, Choreografinnen, die in Dresden gut bekannt sind. Und deren eigenwillige Handschriften einen kontrastreichen Abend formen. Valentina Cabro zum Beispiel hat mit Gary Hurst (Video) und Sascha Henkel (Gitarre) ein konswquentes Raum- und Klangbild entworfen, das mit erstarrten Bewegungen von Verkrustungen erzählt, die Körper und Wahrnehmung auf eine Weise lähmen, dass ein Fortkommen kaum mehr möglich ist. (...) Auf gewisse Weise verstörend, aber frei von aufgesetzten theatralen Mitteln, erzählt Teresa Hackel quasi aus dem Stand und mit verdichteter Bewegungssprache eine GEschichte, die beredt und höchst eigenwillig ist. Sie "entspringt" ihren Gedanken und Empfindungen, erfasst den Körper, lässt trotz scheinbarer Gelassenheit erahnen, wie es in diesem tobt und heraus will, assoziiert die Dualität von Leib und Seele. (...) Dafür setzt Jana Ressel in ihrer Choreografie Perform Perspective II zum Abschluss des Abends bewusst tänzerische Mittel ein, die konfrontiert sind mit einem Konterfei-Video und dem Spiel von Sascha Werchau am Cello. Die Tänzerin Juliane Bauer zeichnet gelöst und eindringlich den Wechsel von Schein und Sein, Tanzlust und -frust, vervielfacht sich auf der Bühne, wird zur Beobachterin ihres eigenen Ichs.


