Festspielhaus Hellerau

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Prélude à l’après-midi d’un faune / Le sacre du printemps

Vergangene Termine

  • Fr 22.05.09 20:00
  • Sa 23.05.09 20:00

Cie Marie Chouinard

Prélude à l’après-midi d’un faune / Le sacre du printemps

„In meiner Version des ‚Le Sacre du Printemps‘ gibt 
es keine Entwicklung, keinen Grund und keine Folgen, nur Gleichzeitigkeit. Es ist, als ob ich mich mit dem Moment beschäftigte, wenn der erste Keim des Lebens erscheint. Die Vorstellung ist die Entfaltung dieses Moments.“ – sagt Marie Chouinard, Choreographin aus Montreal, über ihr Stück, mit dem sie auf der ganzen Welt Erfolge feierte. Die Strawinsky-Partitur wurde mit der feinen Geräuschmusik des zeitgenössischen Komponisten Robert Racine kombiniert. Marie -Chouinards Interpretation von Strawinskys Werk ist ebenso spirituell wie streng, abstrakt und voller Vitalität, von geometrischer Perfektion und anarchischer Emotionalität.

Die Kanadierin Marie Chouinard gründete 1990 die Compagnie und wurde mit ihren eigenwilligen Choreographien weltberühmt. Der Tanz wird bei ihr eine spirituelle Kunstform; mit technischer Virtuosität und der Kreation von immer wieder neuartigen Bewegungsabläufen zelebriert. Ihr Rohmaterial sind die Körper 
der Tänzer, ihre Bewegungen, ihre Instinkte und vitalen Impulse. „Le Sacre du Printemps“ in der Version der kanadischen Choreographin Marie Chouinard und ihrer Compagnie ist ein in jeder Beziehung mitreißendes Tanztheater.

Auch „Le Sacre du Printemps“ ist ein Werk, das schon vor 100 Jahren in Hellerau Furore machte, ein weiteres Zitat auf die Geschichte Helleraus und in der Version von Marie Chouinard ein weiterer Klassiker des zeitgenössischen Tanztheaters.

Sächsische Zeitung / 25.05.2009

Die Choreografin Marie Chouinard begeisterte im Festspielhaus mit einem Lust-Ritual zum Strawinsky-Ballett ,Le Sacre’.
(...) Dieser Tanzabend der Marie Chouinard erzählt ohne notwendiges Gegenüber mit dem ganzen Einsatz von Lust und Fruchtbarkeit.
(...) Am Freitag und Sonnabend wurden beide Stücke beim ersten Sachsen-Gastspiel der Compagnie im ausverkauften Festspielhaus Dresden-Hellerau aufgeführt.
(...) Das Publikum ist nach 65 Minuten begeistert, applaudiert, trampelt. Einige erheben sich von den Plätzen.

Dresdner Neueste Nachrichten / 25.05.2009

Das Gastspiel der Compagnie Marie Chouinard aus Montreal im Festspielhaus Hellerau hat auch gute Kenner der kanadischen Tanzszene überraschen können, zumindest scheint in Deutschland die Präsenz der 1990 gegründeten Compagnie mehr punktuell, keinesfalls überstrapaziert zu sein.
(...) Auf dem zunächst mit ,Hörnern’ bepflanzten Bühnen- ,Feld’ bekommt jeder der elf so unterschiedlichen, hervorragenden Tänzern in raffiniert platzierten Scheinwerferkegeln seinen Spielraum. Der sich ständig verwandelt wie in einer eigenen Choreografie, überraschende Raumbilder hervorzaubert.

  • Choreographie: Marie Chouinard
  • Musik: Igor Strawinsky 1913 und Robert Racine 1992

Eine Produktion der Compagnie Marie Chouinard, koproduziert mit dem National Arts Center Ottawa, Kanada, dem Festival International de Nouvelle 
Danse Montreal, Kanada und dem Kunstencentrum Vooruit Gent, Belgien

Europäisches Zentrum der Künste Dresden