Festspielhaus Hellerau

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LINIE 08

Vergangene Termine

  • Fr 18.03.11 21:30
  • Sa 19.03.11
  • Sa 19.03.11 21:30

Katja Erfurth// Miriam Welk/ Wilde Pferde

Katja Erfurth

Die Tänze der E.

Katja Erfurth nimmt den magischen Zeitpunkt von 20 Jahren tänzerisch-choreografischer Arbeit und einer doppelten Spanne Lebenszeit zum Anlass, den Prozess ihres künstlerischen Schaffens zu reflektieren - ihre Wurzeln, die als Paluccaschülerin gepflanzt und durch unzählige Begegnungen mit verschiedenen Künstlern genährt wurden, stetig im Bewusstsein; Zeit, nicht einen Punkt, sondern ein Semikolon zu setzen. Choreografen, die die Tradition des Ausdruckstanzes wie den persönlichen Weg der Tänzerin maßgeblich geprägt haben, kreieren Soli, die von Alter und Reife, vom Werden und Vergehen, von Beständigkeit und Fortschritten erzählen.

Miriam Welk/Wilde Pferde

PhRasen der Dressur – Heilsversprechungen

Welchen Heilsversprechen folgt das individuelle Handeln? Welche Verbindung besteht zwischen Ludwig XIV, dem Entstehen von Gefängnissen und dem Entstehen des Berufs Tänzer? Und wie kann die Transformation von bestrafenden Systemen hin zu Systemen der Disziplin und Selbstkontrolle historisch verstanden werden? Die Performance vereint zeitgenössischen Tanz mit Schauspiel, Klangkunst mit Raumkonzept und Kostümdesign zu einer komplexen Ästhetik. Es geht um die Rolle des Glaubens im künstlerischen Schaffensprozess.

DNN / 21.03.2011

Katja Erfurth hat im Zusammenwirken mit ihr nahe stehenden Künstlern "Die Tänze der E." herausgebracht, und das mag unbewusst etwas vermessen klingen, aber sie besitzt absolut das Format für einen Abend mit ausschließlich für sie geschaffenen, neuen Choreografien. Das soll ihr erst mal jemand nachmachen - allein auf der Bühne, in ständigen, mit wenigen Kostümdetails vollzogenen Verwandlungen so überzeugend zu sein, dass man geraume Zeit den Atem anhält. (...) Ihre Stärke ist diese Klarheit, diese Stimmigkeit, eine Mischung von beredter Schönheit, dem Gefühl für das rechte Maß, die rechte Zeit und Musikalität.

DNN / 18.03.2011

Katja Erfurth hat sich ihre stete Entwicklung zu keinem Zeitpunkt leicht gemacht, hat immer wieder Neues ausprobiert, die Unabhängigkeit quasi mit Leib und Seele errungen. Und sich eine Nische geschaffen, für die es zwar kaum ein Massenpublikum, dafür aber höchst treue, neugierige Zuschauer gibt.

SZ / 18.03.2011

Abende von und mit der Tänzerin und Choreografin Katja Erfurth vergisst man so schnell nicht. (...) Ihre Arbeiten sind erkennbar durchdacht und und ästhetisch stets reizvoll, die Bilder mehrdeutig. Selbst in den kraftvollen Szenen ist sie weich und schön - erreicht einen mit emotionaler Vielfalt und Sinnlichkeit. So dürfte es auch heute Abend im Festspielhaus Dresden-Hellerau sein. Die Erfurth feiert 20-jähriges Bühnenjubiläum und 40. Geburtstag mit einem großen Soloabend.

Linie 8 ist die Straßenbahnlinie, die HELLERAU mit dem Zentrum Dresdens verbindet. Linie 08 steht als Projektname für die Verbindung HELLERAUs mit der Stadt Dresden, seinen Künstlern und seiner Tanzszene. Jeden Monat werden unterschiedliche Tanzproduktionen in HELLERAU vorgestellt, deren Auswahl und Abfolge von TanzNetzDresden getroffen werden. Der Produktionsserie liegt die Idee einer Stafette als verbindenden Rahmen zu Grunde: Jede Produktion beginnt mit dem Schlussbild der vorangegangenen Produktion. Damit bekommt die Freie Tanzszene in Dresden die Möglichkeit, sich in ihrer Vielfalt und in einer eigenen Veranstaltungsreihe zu präsentieren.

TanzNetzDresden ist ein seit April 2010 bestehendes Netzwerk, in dem sich professionell arbeitende Tanzschaffende in Dresden (derzeit über hundert) selbst organisieren.

Eine Kooperation von HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden und TanzNetzDresden. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden - Amt für Kultur und Denkmalschutz

Dauer: ca. 105 Minuten mit Pause

Europäisches Zentrum der Künste Dresden