Festspielhaus Hellerau

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Hellerauer Akademie für experimentelles Musiktheater 2010

Hellerauer Akademie für experimentelles Musiktheater 2010

Anmeldung bis 17. Februar 2010

Teilnehmergebühr: 50/30 Euro

Die Hellerauer Akademie für experimentelles Musiktheater ist gedacht als eine Möglichkeit des genussvollen Arbeitens, Ausprobierens und Reflektierens. Sie erinnert an Hellerau vor fast 100 Jahren, als die Schulfeste legendär waren und avancierte Künstler aus aller Welt anlockten. Andererseits ist sie Ausdruck des neuen Konzepts, das Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste verwirklicht: künstlerische Produktion und Reflexion zu verbinden. Künstlern, Interpreten und Wissenschaftlern bietet die Akademie so eine Plattform für die Beschäftigung mit heutiger genreübergreifender Kunst.

Vorträge namhafter Wissenschaftler und Praktiker des experimentellen Musiktheaters wie Prof. Dr. Matthias Rebstock, Laura Berman, Prof. Isabel Mundry, Prof. Dr. Martin Zenck, Dr. Regine Elzenheimer, Prof. Dr. Christa Brüstle und die Vorstellung von konkreten Projekten werden ergänzt durch abendliche Performances und ein Abschlussfest. Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen, Visionen und Vorstellungen in einer Projektbar zu zeigen und sich für eine Kurzpräsentation zu bewerben.

Weitere Informationen zum Ablauf unter www.hellerau.org.
Den Programmflyer können Sie bei Marion Demuth (demuth@hellerau.org) anfordern.

Konzeption und Leitung: Marion Demuth
Konzeptionelle Mitarbeit: Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel

Dresdner Neueste Nachrichten / 23.02.2010

Die ersten, wohl etwas mehr als zehn Minuten der Uraufführung geben den pochenden Puls des Abends vor. Die Besucher werden mit bewussten Irritationen über das seitliche Foyer vom Festspielhaus Hellerau zur Empore geleitet. Und wenn sie schließlich daselbst mit Draufblick angelangt und zur Ruhe gekommen sind, beginnen die 17 Mitwirkenden weit entfernt im Saal auf einer sich ihrem Weg permanent zuordnenden Lichtstrecke Schritt für Schritt im Rückwärtslauf „vorwärts“ zu kommen. In völliger Stille – auch das Publikum verstummt bald. Diese bemerkenswerte Grundstimmung, die jeden hineinzieht in die Koordinaten von Zeit und Raum, in der man wach die historische Stätte wie überhaupt ihre besondere Wirkung wahrnimmt und sich zugleich auf sich selbst besinnen kann, bleibt über die komplette Aufführung hinweg erhalten. (...)Wie bislang nur wenige Produktionen in diesem Hause sowie deutlich frei von Eitelkeiten und vordergründigen Effekten, schafft es das Akademie-Projekt II der Hellerauer Akademie für experimentelles Musiktheater, dass man den Saal bald wie eine Kathedrale empfindet, einen inspirierend-geistigen Ort, der Geschichte und Geschichten atmet, verführerisch ist als Stätte der Begegnung auf verschiedenen Ebenen.

Eine Koproduktion von Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI), der Sächsischen Staatsoper - und der Hochschule für Bildende Künste Dresden im Rahmen von Klangnetz Dresden, gefördert durch das Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes

Europäisches Zentrum der Künste Dresden