Festspielhaus Hellerau

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Hajusom in Bollyland

Vergangene Termine

  • Fr 04.11.11 19:30
  • Sa 05.11.11 18:30

Hajusom / Viktor Marek / Ashraf Sharif Khan

Hajusom in Bollyland

Bunt und mitreißend wie Bollywood ist die neue Musiktheater-Performance der Hamburger Künstlergruppe Hajusom. In dem transnationalen Kunstprojekt entwickeln junge Flüchtlinge und Migranten seit elf Jahren gemeinsam mit unterschiedlichen Gastkünstlern interdisziplinäre Performances. In ihrer neuesten Produktion erforschen Hajusom, ob die oft bedrückenden Lebenserfahrungen der Ensemblemitglieder und die politischen Situationen, die den Alltag in ihren Heimatländern bestimmt haben, mit der heiteren Formensprache der populären Bollywoodfilme auf der Bühne darstellbar sind. Dabei verbinden sie die melodramatischen und tänzerischen Filmzitate mit den persönlichen Geschichten der Darsteller. Auf diese Weise adaptiert und demontiert Hajusom das Regelwerk der Filme, mischt neue Choreografien zum charakteristischen Stil von Bollywood, in dem sich klassisch-indische und westliche, traditionelle und subkulturelle Konzepte verbinden – zu einem utopischen Gefilde der großen Emotionen.

Könige sind sie für einen Abend, die 22 jugendlichen Flüchtlinge aus aller Welt, die sonst vor der Ausländerbehörde Schlange stehen für die Verlängerung ihrer Aufenthaltsgenehmigung. Anderthalb Stunden lang haben sie das Publikum durch alle Stationen eines klassischen indischen Dramas geführt. Am Ende springen die Zuschauer von den Stühlen und rufen Zugabe!.
-nachtkritik.de

www.hajusom.de

Von und mit Ensemble Hajusom & Shooting Stars (Hajusom hat viele Shooting Stars! Sie finden alle namentlich im Katalog.)
Künstlerische Leitung: Ella Huck, Dorothea Reinicke
Musik: Ashraf Sharif Khan, Viktor Marek
Choreografie, Gesang, Performance: Varsha Thakur

Produktion: Hajusom e.V.
Koproduktion: Kampnagel Hamburg, Theater im Pumpenhaus Münster

Unterstützt durch: Kulturbehörde Hamburg, Fonds Soziokultur, UNO-Flüchtlingshilfe e.V., Stiftung do, Diakonie Hamburg.

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.

Mit freundlicher Unterstützung des Städtepartnerschaftsfonds Hamburg der LHD Dresden, Abteilung Europäische und Internationale Angelegenheiten.

Europäisches Zentrum der Künste Dresden