Festspielhaus Hellerau

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Frühlingsopfer

Informationen

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Konzept: She She Pop. Von und mit: Cornelia und Sebastian Bark, Heike und Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Irene und Ilia Papatheodorou, Heidi und Berit Stumpf, Nina Tecklenburg. Video: Benjamin Krieg & She She Pop. Bühne: Sandra Fox & She She Pop. Kostüm: Lea Søvsø. Musikalische Mitarbeit: Damian Rebgetz. Choreographische Mitarbeit: Jill Emerson. Assistenz / Dramaturgische Mitarbeit: Veronika Steininger. Lichtdesign / Technische Leitung: Sven Nichterlein. Ton: Florian Fischer. Videoassistenz: Anna Zett. Hospitanz: Mariana Senne dos Santos. Produktion / PR: ehrliche arbeit- freies Kulturbüro. Company Management: Elke Weber.

Vergangene Termine

  • Fr 16.10.15 20:00
  • Sa 17.10.15 20:00

Performance

aufgeführt von She She Pop und ihren Müttern

Frühlingsopfer

Nachdem She She Pop 2010 für ihr Erfolgsstück Testament die eigenen Väter auf die Bühne holten, begegnen die Performer nun ihren Müttern. Unter Verwendung der Musik von Igor Strawinskis Le Sacre du Printemps stellen sie die Frage nach dem weiblichen Opfer in der Familie und in der Gesellschaft. Was bedeutet es, wenn eine Mutter sich wünscht, die Tochter wäre „emanzipiert“? Was soll eine Tochter von einer Mutter halten, die 45 Jahre verheiratet ist, aber nicht weiß, wie die familiären Finanzen aussehen? Ist Gemeinschaftlichkeit möglich, wenn niemand mehr bereit ist zu verzichten? Im Gegensatz zu der Gemeinschaft, die sich bei Strawinsky für das Frühlingsopfer versammelt, besteht bei She She Pop und den Müttern keineswegs Einigkeit über das Vorgehen, im Gegenteil: Zweifel darüber, wer oder was als Opfergabe wem dargebracht werden soll und welchen Sinn überhaupt ein Opfer haben könnte, stehen von Anfang an im Raum. Aber ebenso der Entschluss, es gemeinsam zu versuchen. Gesprochene und getanzte Sequenzen fügen sich zusammen zu einem humorvollen gegenwärtigen Ritual der Auseinandersetzung zwischen Müttern und ihren Kindern.

Sächsische Zeitung / 19.10.2015

"Ein Sound und ein Thema, wie geschaffen zur Feier, zur Anbetung und zur Zerstörung der Mütter-Bildnisse. Vorher jedoch musste "noch einiges ausgesprochen werden"".

Eine Produktion von She She Pop. In Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer, FFT Düsseldorf, Mousonturm Frankfurt, Kaserne Basel, brut Wien, Prager Theaterfestival deutscher Sprache / Archa Theater Prag, Kyoto Experiment und Théâtre de la Ville / Festival d'Automne à Paris. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und den Hauptstadtkulturfonds Berlin. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.

Premiere, April 2014, HAU, Berlin

Europäisches Zentrum der Künste Dresden