Festspielhaus Hellerau

zurück

Auf der Suche nach dem Wunderbaren

Vergangene Termine

  • Di 24.05.11 20:30

Auf der Suche nach dem Wunderbaren

Laurie Anderson

Delusion

Musikperformance

Laurie Anderson ist eine Ikone der Performance-Kunst und Sound Art. Sie hat das seltene Talent, Text, Theater, Musik, Bildende Kunst und neue Medien zu einem homogenen Ganzen zu verschmelzen. In ihren Performances verbinden sich Träume, Gedichte, Legenden oder mythische Erzählungen mit Musik und Bildern zu einzigartigen Multimedia-Shows. Über sich selbst sagt sie: "Ich bin eine Geschichtenerzählerin. Was ich mache, ist die älteste Kunstform der Welt".

Worte und Geschichten, so Laurie Andersons Credo, können die Welt erschaffen und zerstören. Die Geschichten in ihrem aktuellen Projekt DELUSION kommen aus vielen unterschiedlichen Welten – aus technischen, wissenschaftlichen, persönlichen und mythischen – und aus verschiedenen Bewusstseinsschichten, aus Traum und Meditation.

Angelegt als eine Serie von Kurzdramen kombiniert sie in ihrer neuesten Arbeit Violine, elektronisches Puppenspiel, Musik und Visuals zu einer bilderreichen und poetischen Sprache. Die Musik in DELUSION stammt zum Teil von ihrem 2010 eingespielten Album Homeland.

Hörproben:

Laurie Anderson // Another Day in America

Laurie Anderson // Lost Art of Conversation

Laurie Anderson // Transitory Life

Laurie Anderson // Short Fall

Freie Presse / 26.05.2011

In 20 kleinen Geschichten, die zum großen Teil auf Träume zurückgehen, erzählt sie von den Verstörungen, die sie des Nachts heimsuchen. [...] Wie auch die Erzählung von Träumen den Träumen einen Teil ihres Zaubers nimmt, der sich auch durch stellenweise noch so zauberhafte Musik wieder herstellen lässt.

Dresdner Neueste Nachrichten / 26.05.2011

Als konsequent und überaus angenehm erwies sich, dass Laurie Anderson in der erzwungenen Zugabe ein nahezu nacktes, in sich gekehrtes Stück an der Geige brachte, keinen Song und - gottlob - nicht "O Superman". Der muss warten, weil er warten kann.

Sächsische Zeitung / 26.05.2011

Verbaler Surrealismus in Reinform, großartig.

Dresdner Neueste Nachrichten / 20.05.2011

Laurie Anderson wird seit jeher von E und U gleichermaßen wahrgenommen und geschätzt. [...] Als Poetin bewegt sich Anderson zwischen abstrakten Formen und ironischer wie messerscharfer Analyse persönlicher und gesellschaftlicher, gern auch politischer Zustände. [...] Als ich ihr zum Schluss noch sage, dass der Dresdner Auftrittsort ein besonderer sei, architektonisch und so, meint sie nur: "I know." Auch das kommt alles andere als überraschend.

Ein Auftragswerk von Vancouver 2010 Cultural Olympiad, Vancouver, Barbicanbite10, London. Mit freundlicher Unterstützung von BAM for the 2010 Next Wave Festival; Cal Performances UC Berkeley; Stanford Lively Arts, Stanford University, gefördert von Sarah Ratchye und Ed Frank; Experimental Media and Performing Arts Center (EMPAC) at Renssalaer.

Europäisches Zentrum der Künste Dresden